Eine neue Art zu denken ist notwendig,
wenn die Menschheit weiter leben will
(Albert Einstein)

Transition – Alltag.Fair.Ändern

Aktuelle Informationen:

Für viele Menschen ist es  aus unterschiedlichen Gründen wieder attraktiv geworden, Öfen und Kamine zusätzlich zur Zentralheizung zu betreiben. Viele versprechen sich Behaglichkeit und eine erhöhte Wohnqualität, Umweltschutz und für manche ist das Heizen mit Holz, Kohle oder Pellets auch eine kostengünstige Alternative für eine Beheizung eines Hauses oder einer Wohnung vor allem in den Abendstunden im Frühjahr und Herbst, wenn die Zentralheizung nicht in Betrieb ist. Doch die Luftverschmutzung, Klimazerstörung und Gesundheitsgefahren durch Kaminöfen sind enorm! Ein Holzofen oder gar Kamin wird in der Werbung als behaglich, natürlich und sogar nachhaltig dargestellt. Wie Messungen zeigen, tragen die Öfen jedoch erheblich zur Feinstaubbelastung bei. Es werden beim Holzverbrennen auch deutlich mehr CO2-Emissionen verursacht als bei Öl oder Gasheizungen oder Autofahren und die Holzstäube sind krebserregend. Fakt ist: Das Heizen mit Holz belastet immer mehr die Luft und die Umwelt und verstärkt die Klimakrise.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/feinstaub-so-dreckig-sind-kaminoefen-a-1256385.html

http://www.klimaretter.info/wohnen/hintergrund/20869-die-luege-vom-oekologischen-holzofen

In Europa droht die Gentechnik daher außer Kontrolle zu geraten. Die Folge wäre eine unkontrollierte und massenhafte Freisetzung von Organismen mit Eigenschaften, die nicht durch die Evolution angepasst wurden. Das stellt eine erhebliche Gefahr für Ökosysteme, Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung dar. Für mehr Info hier klicken

ReUse-Revolution-Map von Greenpeace zeigt, wo man unverpackt einkaufen kann
Einkaufen muss jede*r – aber wann man nicht aufpasst, kauft man gleich einen Arm voll Plastikmüll für den Gelben Sack mit. Greenpeace gibt mit der neuen ReUse-Revolution-Map einen Wegweiser an die Hand, wo man in Deutschland überall ohne Verpackungsmüll einkaufen kann – das geht nämlich nicht nur in ausgewiesenen Unverpackt-Läden in den Großstädten!  Es gibt viele Vorreiter der Verpackungswende, der ReUse-Revolution.

Link zur Karte

Studien: Klimaschutz ist möglich, gerecht und ökonomisch sinnvoll
Die drei häufigsten Argumente gegen Klimaschutz lauten: „Geht nicht“; „Viel zu teuer“ und „Die Armen zahlen die Zeche“. Gegenpositionen kommen jetzt von drei neuen Studien. Demnach sind Investitionen in grüne Techniken nicht nur bezahlbar, sondern auch die klügere ökonomische Wahl – und wenn sie richtig angelegt sind, können sie soziale Spannungen verringern. Mehr

In letzter Zeit werden von einigen Firmen und Lebensmittelhändlern vermehrt sogenannte bio-basierte Kunststoffe (z.B. an der Obst- und Gemüsetheke) eingesetzt. Sind sie eine Lösung?

Wusstest du, dass in Deutschland dem Diesel im Autotank Palmöl zugemischt wird? Damit tragen Autofahrer*innen  unwissentlich zur Zerstörung artenreicher Tropenwälder und der Freisetzung von Klimagasen bei. Sie haben keine Wahl – mit jeder Dieselfüllung landet auch ein Stück Tropenwald im Tank. Nachdem sie darüber informiert wurden, sprechen sich 57 Prozent der Befragten dafür aus, die Beimischung von Palmöl vor 2030 zu stoppen. Schreib daher eine Protestmail an Julia Klöckner und Peter Altmaier und fordere den sofortigen Stop der Beimischung von Palm- und Sojaöl zum Biodiesel! Weitere Infos

„Sozialer Wandel ist ansteckend“: Warum es wichtig ist, für das Klima zu streiken
Klimastreiks setzen wichtige Zeichen und regen Veränderung an, so die Soziologin Ilona Otto. Nicht nur die Natur stehe vor einem „Kipppunkt“, auch die Klimabewegung sei an einem „sozialen Kipppunkt“ angelangt, an dem sich alles entscheiden könne. Mehr lesen

Die Bio-Company hat eine Kampagne „Kauf weniger“ gestartet und wurde für ihren Mut vom „Bündnis für Klima-Positives Verhalten e.V.“ mit dem 1. Marketing for Future Award in der Kategorie „Start small, but start“ ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Seine eigenen Kund*innen dazu zu ermutigen, weniger zu kaufen – und damit das eigene Geschäftsmodell zu torpedieren – ist mutig und hat einen konkreten Impact: die Vermeidung von Verschwendung und die Reduktion von Konsum“. www.biocompany.de/kaufweniger/

Nach § 12 BayPflSchG ist es untersagt, auf versiegelten oder befestigten Flächen (z. B. gepflasterte Einfahrten, Höfe)  Herbizide einzusetzen.
Wer also glaubt, Glyphosat sei ein geeignetes Mittel, um schnell und ohne körperliche Anstrengung das Wildkraut in den Gehwegkanten vor dem eigenen Anwesen zu beseitigen, sollte sich das noch einmal überlegen. Verstöße gegen das Verbot beeinträchtigen die Gewässerqualität, sind keine Kavaliersdelikte u. können mit hohen Geldbußen geahndet werden.

Online-Petition zum Klimaschutz:
Wir brauchen mehr Klimaschutz im Fernsehen! #Klimavor8 statt Börse vor Acht!
Link

Lieferkettengesetz von der Agenda des Bundeskabinett gestrichen

Dass ein Teil der Bundesregierung unsere Forderung mittlerweile unterstützt, ist ein riesiger Erfolg! Die unzähligen Aktionen, Veranstaltungen und Gespräche, und nicht zuletzt die beeindruckende Zahl der Unterschriften haben das möglich gemacht. Doch die Kanzlerin zögert – und Wirtschaftsminister Altmaier  (CDU) macht sich zum Sprachrohr der Wirtschaftsverbände und verwässert die Pläne für ein Gesetz mit immer neuen Vorschlägen. Anders als in den Eckpunkten von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) vorgesehen, will Altmaier ein Lieferkettengesetz, das nur für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden gilt. Zudem soll die zivilrechtliche Haftung entfallen.

Jetzt Protestmail an Altmaier schreiben

Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft
Von der Bundesregierung eingesetzt sitzen in ihr Landwirt*innen, Wissenschaftler*innen, Umweltschützer*innen und Industrieverbände gemeinsam mit der Politik an einem Tisch und sollen bis zum Sommer 2021 Empfehlungen erarbeiten, wie in Deutschland künftig Landwirtschaft betrieben werden soll.  Dabei geht es um nichts weniger als …
Mehr erfahren …

Handbuch Klimaschutz
Mit dem Handbuch Klimaschutz gibt es jetzt eine für Deutschland einmalige Zusammenfassung; verständlich, schön illustriert und mit konkreten Fragen, die politisch besprochen werden sollten.
Mehr Infos zum Handbuch Klimaschutz

Eigener Strom vom Balkon
Mit einer kleinen Photovoltaik-Anlage auf dem Balkon oder im eigenen Garten lässt sich bis zu 600 Watt Strom für den Eigenbedarf produzieren – grün, günstig und ohne, dass es eine Genehmigung braucht. Und bei einem Umzug nimmt man sie einfach mit.
Mehr erfahren …

„Transition“ bedeutet Wandel und wir sind eine Gruppe von Menschen, die den Wandel von einer ölabhängigen Wachstumsgesellschaft zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und am Gemeinwohl orientierten Lebensweise anstreben. Da sich die Politik schwer damit tut, entsprechende Rahmenbedingungen festzulegen, muss die Änderung zunächst „von unten“, von den Menschen, von einzelnen Regionen, ausgehen, die sich vernetzen und verbinden und so die Macht haben, die Welt zu verändern. Es gibt inzwischen viele Initiativen, die diese Ziele verfolgen, insbesondere die vielen „For-Future“-Gruppen. Dazu gehören auch die Omas For Future, in deren Netzwerk wir trotz eines anderen Namens als Regionalgruppe aufgenommen wurden.

Aktiver Klimaschutz zum Mitmachen

Wir sind davon überzeugt, dass jede*r einzelne Mensch seinen Beitrag dazu leisten kann, das Klima und damit unsere Erde zu schützen, so dass auch künftige Generationen noch gute Lebensbedingungen auf dieser Erde vorfinden. Zu diesem Zweck engagieren wir uns in verschiedenen Bereichen, geben aber auch Menschen, die sich nicht in Gruppen engagieren können, Tipps, was jede*r im Alltag tun kann, um seinen ökologischen Fußabdruck, also den CO2-Ausstoß, zu minimieren.

Das Wichtigste ist es jedoch, überhaupt einmal ein Bewusstsein für die Notwendigkeit eines Wandels bei der Mehrheit der Menschen zu erzeugen, denn nur dann werden sie zu Änderungen bereit sein. Über die entsprechenden Informationen über den Zustand der Erde und die zu erwartenden Probleme gibt es viele Bücher und Filme.

Und auch wenn die Zeitungen kaum davon berichten: Es gibt schon sehr viele Lösungen für die drängendsten Probleme, es mangelt nur an der Umsetzung! Und zu der kann jede*r beitragen – sowohl im eigenen Lebensbereich als auch beispielsweise durch die Unterstützung von entsprechenden Online-Petitionen.

Weitere Infos findest du auf unseren Seiten und in dem Newsletter, den wir zweimal monatlich versenden oder du schreibst uns eine E-Mail.

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun, verändern sie die Welt!

Aktuelle Termine – alle unter Corona-Vorbehalt: