Eigentlich haben wir nur ein Problem:
Wir wenden das Wissen, wie wir die Klimakrise lösen können, nicht an!

Daten und Fakten

Die Klimakrise ist ungeheuer komplex und es spielen viele Faktoren zusammen. Und so, wie sie sich aus vielen Einzelproblemen zusammensetzt, so gibt es auch nicht DIE eine allumfassende Lösung – vermutlich nicht einmal für ein einzelnes Problem.

Denn jedes Ding hat seine zwei Seiten und manchmal bringt etwas, was wie eine Problemlösung aussieht, ein anderes Problem hervor. Klassisches Beispiel ist die Atomenergie: Sie sollte unseren Energiebedarf sichern – doch das Problem, was mit den über Jahrtausende gefährlich strahlenden Abfällen geschehen soll, wurde bis heute nicht gelöst.

Auf dieser Seite wollen wir daher einige Daten und Fakten vorstellen, die es zu bedenken gilt, und auch Informationen, die vielfach noch nicht hinreichend bekannt sind.

Wasserkraftwerke sind weder umweltfreundlich noch klimaneutral

Wasserkraft ist zwar eine erneuerbare Energiequelle, aber weder klimaneutral noch umweltschonend. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue internationale Studie von 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Staudämme und Stauseen schaden demnach der Biodiversität und tragen wenig zum Klimaschutz bei.

Näheres siehe hier

Lebensmittelvergeudung

Nach Schätzungen der Welthungerhilfe und der WHO landet etwa ein Drittel aller produzierten Nahrungsmittel auf dem Müll – das sind weltweit jährlich ca. 1,3 Milliarden Tonnen und gleichzeitig hungern fast eine Milliarde Menschen.

Weitere Infos

Europäische Grundrechte

In den europäischen Verfassungen klaffen große Lücken: Umweltzerstörung, Digitalisierung, Macht der Algorithmen, systematische Lügen in der Politik, ungehemmte Globalisierung und Bedrohungen für den Rechtsstaat – nichts von alldem ist angemessen adressiert. Das wollen wir ändern. Mit sechs neuen Grundrechten für Europa. Sie durchzusetzen wird nicht leicht. Wir werden dafür jede Unterstützung brauchen. In Deutschland, wo wir diese Initiative starten, und in allen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Aber die Mühe lohnt sich. Gerade in einer Zeit, in der ein Virus alles erschüttert, müssen wir etwas Neues wagen. Wagen Sie mit? Dann stimmen Sie für die Grundrechte und helfen Sie mit, Europa neue Orientierung zu geben.

Näheres siehe hier

Verpackungswende – jetzt!

Alleine in Deutschland fallen jedes Jahr fast 230 kg Verpackungsmüll pro Kopf an. Fast 40 Kilogramm davon sind Plastikmüll. Ein kleiner Teil kann zwar wiederverwertet werden, aber rund die Hälfte wird schlicht und ergreifend verbrannt. So verwundert es kaum, dass das ganze System des Kunststoffverbrauchs für den Ausstoß von mehr als 15 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich ist – und das jedes Jahr! Zum Vergleich: Der innerdeutsche Flugverkehr war vor der Corona-Pandemie für ca. zwei Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich verantwortlich. Die neue WWF-Studie „Verpackungswende – jetzt!“ zeigt verschiedene Wege auf, wie wir in Deutschland bis 2040 erheblich weniger Verpackungsmüll verursachen können, und das auch noch auf einer wirtschaftlich tragfähigen Grundlage. Eine kreislauforientierte und nachhaltigere Verpackungswirtschaft ist nicht nur ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sondern auch erreichbar. Was es braucht, sind mehr Anstrengungen von Politik und Industrie!  Näheres siehe hier

Umweltsünder E-Auto

Elektro-Autos werden vielfach als die Lösung des Mobilitätsproblems dargestellt. Dass ihre Produktion aber enorme Umweltschäden anrichtet, wird weitgehend verschwiegen. Ein weiterer Faktor ist die Tatsache, dass nicht genügend Strom aus erneuerbaren Energien für die Elektromobilität zur Verfügung steht. Über die damit zusammenhängenden Probleme berichtet die ZDF-Reihe planet e in einer Doku. Hier der Link zur Mediathek

Ökozid strafbar machen!

Die Einführung des Straftatbestandes des Ökozids sowohl in das deutsche Strafgesetzbuch als auch auf internationaler Ebene fordert eine Petition. Die Verantwortlichen für Umwelt- und Klimaverbrechen sollen endlich persönlich zur Rechenschaft gezogen werden können!
Näheres siehe auch Spiegel-Artikel

Wasser – ein kostbares Gut

Wasser ist unser kostbarstes Gut. Und es wird immer knapper. Immer mehr Menschen verbrauchen weltweit immer mehr Wasser. Allein in Deutschland verbrauchen wir jährlich mehr als 120 Milliarden Kubikmeter Wasser – fast das dreifache Volumen des Bodensees. Der sogenannte „Wasserfußabdruck“ berücksichtigt aber nicht nur den direkten Wasserverbrauch, sondern auch das für die Produktion von Lebensmitteln und Industriegütern benötigte Wasser. Mehr erfahren …

Zigarettenkippen vergiften Boden, Wasser und Tiere

Vielen Rauchern ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, das achtlos auf Straßen oder in die Natur geworfene Zigarettenkippen Gift für die Natur sind. Neben dem Nervengift Nikotin sind in den Zigarettenstummeln zum Beispiel Arsen, Kupfer, Blei und noch hunderte andere Chemikalien enthalten. Nähere Informationen gibt es beim SWR und auch hier.
Daher Kippen bitte nur im Restmüll entsorgen!!

Wo kann man unverpackt einkaufen?

Einkaufen muss jede:r – aber wann man nicht aufpasst, kauft man gleich einen Arm voll Plastikmüll für den Gelben Sack mit. Greenpeace gibt mit der neuen ReUse-Revolution-Map einen Wegweiser an die Hand, wo man überall ohne Verpackungsmüll einkaufen kann – das geht nämlich nicht nur in ausgewiesenen Unverpackt-Läden in den Großstädten!  Es gibt viele Vorreiter der Verpackungswende, der ReUse-Revolution. Link zur Karte

Wusstest du, dass in Deutschland dem Diesel im Autotank Palmöl zugemischt wird? 

Damit tragen Autofahrer:innen unbeabsichtigt und unwissentlich zur Zerstörung artenreicher Tropenwälder und der Freisetzung von Klimagasen bei. Nachdem sie darüber informiert wurden, sprechen sich 57 % der Befragten dafür aus, die Beimischung von Palmöl zu stoppen. Weitere Infos

Studien zeigen: Klimaschutz ist möglich, gerecht und ökonomisch sinnvoll

Die drei häufigsten Argumente gegen Klimaschutz lauten: „Geht nicht“; „Viel zu teuer“ und „Die Armen zahlen die Zeche“. Gegenpositionen kommen jetzt von drei neuen Studien. Demnach sind Investitionen in grüne Techniken nicht nur bezahlbar, sondern auch die klügere ökonomische Wahl – und wenn sie richtig angelegt sind, können sie soziale Spannungen verringern. Mehr

Neue Gentechnik – Nein Danke!

Alle Organismen, deren Erbgut mit dem Verfahren der Neuen Gentechnik (NGT) verändert wurde, müssen einer Zulassungsprüfung unterzogen werden. Dies entspricht der Gesetzgebung der EU. Doch jetzt fordern verschiedene Akteure aus Industrie und Forschung, dass die meisten der mit diesem Verfahren erzeugten gentechnisch veränderten Pflanzen und Tiere von der Zulassungspflicht ausgenommen werden und wollen dafür die Gesetze ändern. Diese Forderung ist mit dem Ziel des vorsorgenden Schutzes von Natur, Mensch und Umwelt nicht vereinbar. Mehr

Ernährung und Klimakrise

Jeder Mensch muss essen, sonst stirbt er. Doch was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten – das alles hat Einfluss auf die Umwelt und damit auf das Klima.

In Deutschland ist die Ernährung für ein Fünftel aller klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mehr erfahren …

Müllaufkommen in Deutschland

In der Natur gibt es keinen Abfall, denn sie funktioniert in Kreisläufen: Jedes verbrauchte Material ist Nährstoff und Grundlage für etwas Neues. Von einer Kreislaufwirtschaft sind wir gegenwärtig noch weit entfernt – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Näheres siehe hier

Transition Forchheim
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

 

Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben