Die Klimakatastrophe …

… ist nicht etwas, was vielleicht irgendwann in der Zukunft kommt – wir erleben sie auch hierzulande bereits jetzt. 2020 erlebten wir den dritten Dürresommer in Folge und 2021 führten extreme Niederschläge im Rheinland und auch in Süddeutschland zu beispiellosen Verwüstungen. Die Erhöhung der Erdtemperatur, die Grundlage dieser klimatischen Extreme ist, ist wissenschaftlich nachweisbar, und sie ist menschengemacht. Doch wir sind nicht machtlos, wir können etwas tun, um die Situation zu verbessern, die Folgen der Klimakatastrophe abzubremsen und diese wunderschöne Erde auch für unsere Kinder und Kindeskinder lebenswert zu erhalten.

Du kannst etwas tun

Wir sind nicht machtlos! Politiker haben nur die Macht, die wir nicht nutzen und ihnen geben. Und auch die Wirtschaft kann nur das Geld einsetzen, was sie von uns als Käufer und Kunden erhält. Damit soll keinesfalls der „Schwarze Peter“ auf uns als Bürger und Verbraucher geschoben werden, sondern nur deutlich gemacht werden, dass wir nicht komplett machtlos sind. Man versucht, uns einzureden, dass wir machtlos sind, damit wir unsere Möglichkeiten nicht nutzen. Man versucht, uns einerseits Angst zu machen vor dem, was kommen könnte und uns gleichzeitig die Hoffnung zu nehmen, dass daran etwas zu ändern ist. Menschen ohne Hoffnung, aber mit Angst engagieren sich nicht (weil es ja eh nichts bringt, wie sie glauben) und wollen meist auch nichts von den Problemen hören. Sie sind kritiklos, konsumieren und halten das jetzige Wirtschaftssystem am Laufen und geben so ihre Macht an diejenigen ab, die die Welt mit ihrem Geld regieren wollen.

Lass Dir Deinen Mut nicht nehmen! Glaube nicht denen, die Dir einreden wollen, Du wärest machtlos! Lass Dir Deine Hoffnung auf Veränderung und Verbesserung nicht nehmen! Machtlosigkeit = Hoffnungslosigkeit und umgekehrt!

Deswegen wollen wir weder Angst machen noch ein schlechtes Gewissen oder Hoffnungslosigkeit erzeugen, denn wir haben auch einige Gute Nachrichten gefunden, die wir gerne hier teilen, um zu zeigen, dass Veränderung möglich ist.

Vor allem ist es uns wichtig, zu informieren und Tipps zu geben, was jede:r im Alltag tun kann. Natürlich kann man in einer nicht-nachhaltigen Welt nicht 100%ig nachhaltig leben, doch jede:r kann etwas tun. Und egal, wie klein Dein Beitrag auch sein mag – er bewirkt etwas, er macht einen Unterschied! Alles ist besser als Nichtstun. 

Was also kann jeder von uns tun? Hier ein paar Vorschläge:

  • Unterzeichne Online-Petitionen, die sich für Veränderungen einsetzen, die Du auch willst.
  • Informiere Dich. Wir haben dafür eine Auswahl von Büchern und Filmen zusammengestellt, die nicht nur die Probleme, sondern auch Lösungswege aufzeigen.
  • Praktische Tipps, was dein Beitrag zum Klimaschutz sein kann, zeigen, was zu tun ansteht, und sie sagen: Tu du es! Warte nicht darauf, dass andere anfangen! Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst!
  • Einfache Impulse für Klima- und Umweltschutz findest du auch hier
  • Unterstütze Transition-Forchheim oder eine andere Gruppe finanziell oder durch aktive Mitarbeit.

Fridays for Future: Fact Check – Die Top 10 Klimabehauptungen
Die kommende Bundestagswahl entscheidet über die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze und damit über die Lebensgrundlagen für unsere und viele kommende Generationen. Dem Streit über die besten Klimaschutzmaßnahmen steht jedoch ein Hindernis im Weg: Viele Menschen und erschreckenderweise auch viele Politiker*innen stellen immer noch Behauptungen auf, die einen ernsthaften Diskurs um Lösungen unmöglich machen. FFF leistet Nachhilfe: Die Top 10 Klimabehauptungen:
– Deutschland ist nicht alleine auf der Welt und hat nur 2% Anteil an den globalen CO2-Emissionen 
– Wir haben doch schon so viel gemacht/machen doch schon viel  
– Aber wir müssen auf die Wirtschaft/Arbeitsplätze achten! 
– Aber Klimaschutz funktioniert nicht für Menschen auf dem Land. 
– Aber wir haben jetzt gerade (Corona und so) andere Probleme! 
– Wir steigen schon aus der Atomenergie aus, wir können nicht gleichzeitig schnell aus der Kohle aussteigen. 
– Wir brauchen Innovationen und neue Technologien für echten Klimaschutz! 
– Wir sind doch eine Demokratie, keine Ökodiktatur! 
– Wir als Politiker müssen die ganze Bevölkerung mitnehmen, sonst gibt es Proteste. 
– Der CO2-Preis belastet Arme zusätzlich. 

… und hier die Fakten und der Link

Transition Forchheim
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

 

 

Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben