„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
(Cree Indianer)

Essbare Stadt

„Urban Gardening“ boomt in vielen Großstädten.
Dort verwandeln sich auf wunderbare Weise öde Brachflächen in üppig grüne, blühende Gärten – neu geschaffener Lebensraum für Mensch und Tier.
Hier kommen Jung und Alt sowie Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammen. Was sie alle verbindet, ist die Lust, gemeinsam zu gärtnern und zu ernten, was sie säen. Sie entwerfen einen kreativen Gegenentwurf zu unserem bestehenden Leben, das oft geprägt ist von Hektik, Egoismus, Naturentfremdung usw.
Bei eigenem Bio-Anbau kommt man wieder in Kontakt mit der Natur und mit sich selbst, in der Gemeinschaft lernt man Toleranz und Kompromissbereitschaft, das Teilen, das Zuhören, das Lachen. Es entstehen neue Freundschaften.
Wir wollen die Menschen wieder für diese Dinge sensibilisieren.
Wir wollen auch das Grün in unserer Stadt fördern, das wir so dringend brauchen, damit es in den zukünftigen heißen Sommern noch erträglich bleibt. Deshalb wollen wir unser Forchheim in eine essbare Stadt nach den Vorbildern Kassel oder Andernach verwandeln. Dieses Konzept funktioniert dort sehr gut, kommt der eigenen Bevölkerung zugute und auch der Tourismus profitiert davon.
Wir wollen in unserem wunderschönen Stadtpark essbares Wildobst und robuste Obststräucher wie in dem von Dr. Markus Strauß in Kemnath geschaffenen „Ewilpa“ (essbarer Wildpark) für die Öffentlichkeit pflanzen und sie pflegen.
Wir träumen von einer Fläche für den gemeinsamen Anbau von Gemüse – vom gemeinsamen gärtnern und ernten.
Wir können uns auch vorstellen, Führungen und Kochkurse anzubieten und mit Schulen und Kindergärten, Senioren und Flüchtlingen zusammen zu arbeiten.
Auch die Errichtung von Baumpatenschaften ist uns ein wichtiges Anliegen. Baumpaten gießen „ihren“ Baum bei Trockenheit im Sommer und sorgen so dafür, dass er überlebt.
Für all unsere Pläne können wir noch jede Menge Herzblut, kreative Einfälle und zupackende Hände gebrauchen! – Wie wäre es mit dir? Hast du nicht Lust, mitzumachen? Dann melde dich per Mail bei essbare-stadt[at]transition-forchheim.de

Unsere Gruppe hat sich am 27.02. getroffen und über das weitere Vorgehen beraten. Nach einem ersten sondierenden Gespräch mit Herrn Geck von der Stadtgärtnerei soll nun ein detailliertes Konzept zur Bepflanzung eines kleinen Areals im Stadtpark mit essbaren Pflanzen ausgearbeitet werden. Dieses soll dann mit den zuständigen Stellen besprochen werden und wir hoffen, dass uns eine geeignete Fläche im Stadtpark zur Verfügung gestellt wird, auf fer wir unsere Ideen verwirklichen können.

Wir treffen uns das nächste Mal am 24.03. um 16 Uhr im Töpferei-Café Himmel und Erde, Hauptstraße 10, 91301 Forchheim. Neue sind herzlich willkommen.