Wer die Erde nicht respektiert, zerstört sie,
wer nicht alles Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder.
Der Mensch glaubt manchmal, er sei zum Besitzer, zum Herrscher erhoben worden.
Das ist ein Irrtum.
Er ist nur ein Teil des Ganzen.
Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters, nicht die eines Ausbeuters.
Der Mensch hat Verantwortung, nicht Macht.
Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte der kommenden Generationen.
Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen,
dass die Menschen nach uns, die noch ungeborenen Generationen,
eine Welt vorfinden, die nicht schlechter ist als die unsere
– und hoffentlich besser.
(Indianer-Häuptling Oren Lyons)

Good News
Energiewende und Klimawandel

Hier haben wir gute Nachrichten in Form einiger bemerkenswerter Projekte im Bereich Energiewende und Bemühungen um Verlangsamung des Klimawandels zusammengestellt.

(alle verwendeten Fotos sind von pixabay.de)

Wellenkraftwerk mit Photovoltaik und Wind

Die modulare Energieerzeuger-Plattform Wave Energy Struktur von Sinn Power bietet die Möglichkeit, Strom aus Meereswellen, Windkraft und Photovoltaik gemeinsam auf einer schwimmenden Struktur zu gewinnen. Das soll die Grundlastfähigkeit kosteneffizient verbessern.

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Koalition macht den Weg frei für mehr Windkraft

Nach monatelanger Uneinigkeit haben Union und SPD ihre Differenzen beigelegt. Mit Wegfall des „Solardeckels“ und der verbindlichen Abstandsregel für Windräder sind nun die Faktoren, die den Ausbau der Erneuerbaren Energien bisher gehemmt haben, endgültig beseitigt.

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Baden-Württemberg beschließt Solaranlagen-Pflicht für Neubauten

Als erstes Bundesland will Baden-Württemberg Photovoltaik-Anlagen auf Neubauten verpflichtend vorschreiben. Zunächst nur für Gewerbe-Immobilien; Wohnhäuser sollen folgen.

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Wie Pferde und Bisons die Permafrostböden retten könnten

Weidetiere haben Auswirkungen auf den Boden, über den sie fortwährend stampfen: Im Falle sibirischer Permafrostlandschaften treten sie den darauf liegenden Schnee fest. Das verlangsamt die Permaschmelze sowie die dadurch entstehenden Methan- und Kohlendioxidemissionen.

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Schweden und Österreich schalten letztes Kohlekraftwerk ab

Nur wenige Tage nachdem Österreich sein letztes Kohlekraftwerk vom Netz genommen hatte, ist Schweden nachgezogen: Mit der Abschaltung des Kohlekraftwerks KVV6 ist das skandinavische Land nun kohlefrei – und das zwei Jahre früher als geplant.

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Mini-Grids und digitale Technologien bringen nachhaltigen Strom an entlegene Orte

Mini-Grids sind unabhängig vom nationalen Stromnetz und helfen bei der Elektrifizierung ländlicher Gebiete. Eine Studie des IASS hat untersucht, wie die Mini-Netze, kombiniert mit digitalen Technologien, zur nachhaltigen Energieversorgung beitragen können.

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Lkws könnten zukünftig mit Solarenergie vom eigenen Dach fahren

Die Lkws der Zukunft sollten eine hohe Reichweite haben, aber auch emissionsfrei sein. Die neueste Entwicklung aus dem Bereich: Lkws mit fahrzeugintegrierten Solarmodulen.

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Ammoniak als klimaneutraler Treibstoff

Die „Viking Explorer“ soll das erste ozeantaugliche Schiff werden, das – ohne ein Segelschiff zu sein – gänzlich klimaneutral das Meer befahren kann. Angetrieben wird es mit „grünem“ Ammoniak.

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Phosphor-Rückgewinnung: Die Zukunft liegt im Urin

Urin ist kein Abfall, sondern ganz klar eine Rohstoffquelle. Unter anderem enthält Urin Phosphor – eine enorm wichtige Ressource, deren Vorkommen weltweit zur Neige geht. Diese innovativen Methoden des Urin-Recyclings setzen der drohenden Phosphor-Knappheit ein Ende

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Klimawandel bremsen durch Methan-Reduktion

Die vom Menschen verursachten Methan-Emissionen sind deutlich höher als gedacht. Dagegen kann aber etwas getan werden, kurzfristig und vergleichsweise kostengünstig.

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Agrophotovoltaik:
Himbeeren unter Solarmodulen statt unter Folientunneln

Vor allem im Obst- und Weinbau hat die Kombination von landwirtschaftlicher Produktion und der Solarstromerzeugung großes Potential. Eine Himbeerfarm in den Niederlanden zeigt, wie dies funktionieren kann. In Deutschland ist die Agrophotovoltaik noch im Pilotstadium und kommt eher schleppend voran.

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Wie sich Klima-Leugner überzeugen lassen

Auch Klimaskeptiker lassen mit sich reden – die Wissenschaft zeigt Wege auf, wie das geht.

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Rhein-Hunsrückkreis ist Vorreiter bei der Energiewende

Der Rhein-Hunsrück-Kreis gehört zu den absoluten Vorbildregionen in ganz Deutschland, wenn es um erneuerbare Energien geht. Mittlerweile ist der Kreis einer der wenigen bundesweit, die sich als „Null-Emissions-Landkreis“ bezeichnen dürfen. Der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid konnte seit 1990 bilanziell von rund 680.000 Tonnen im Jahr auf Null reduziert werden.

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Das beste Mittel gegen den Klimawandel

Eine Studie der ETH Zürich kommt zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel durch nichts so wirksam bekämpft werden kann wie durch Aufforstung.

Das Ziel, die Erderwärmung bis 2050 auf 1,5 Grad zu begrenzen, sei durchaus erreichbar.

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Strom aus Wassertropfen

Forscher der City University Hongkong haben einen Generator entwickelt, der aus einzelnen Wassertropfen elektrischen Strom erzeugt. Die Technologie ist tausendfach effizienter als bisherige Ansätze dieser Art.

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Heliogen entwickelt solaren Ofen für Industrie-Anwendungen

Solaröfen, die Sonnenlicht bündeln, gibt es schon länger. Doch die neue Anlage des US-Startups Heliogen erreicht so hohe Temperaturen, dass damit sogar Stahl und Zement produziert und so die schmutzigsten Industrien fossilfrei werden können.

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Grünes Hochhaus in Mailand

 

Afrikas erster vertikaler Wald

„Bosco verticale“ nennt der italienische Architekt Stefano Boeri seine grünen Bauten. Nun sollen auch in Kairo drei mit Bäumen und Sträuchern bepflanzte Hochhäuser entstehen.

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1.100 Bäume auf Fassade: 

Dieser Hochhaus-Wald wächst 207 m in die Höhe

Kann man das einen Wald nennen? Eigentlich sind die Nanjing Tower zwei Hochhäuser. Aber sie sind zugleich der Lebensraum von 1.100 Bäumen. Das kann man Wald nennen. Der italienische Architekt Stefano Boeri baut damit den höchsten Wald in der Senkrechten Asiens.

Schon lange träumt und experimentiert Boeri mit Hochhäusern, die nicht nur einfach mit Efeu begrünt sind, sondern die wirklich einen grünen Lebensraum mitten in der Stadt bieten – durch richtige Bäume und Büsche. Berühmt wurde Boeri mit seinen Zwillingstürmen Bosco Verticale in Mailand.

Dort ragen seit 2014 zwei Hochhaustürme in den Himmel. An den Außenfassaden wachsen fast 800 Bäume, 5.000 Sträucher und 11.000 Bodendecker. Der Komplex wurde schon mehrfach mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet. Im Bau ist gerade sein zweites Projekt eines grünen Hochhauses in Lausanne.

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Großanlage speichert überschüssigen Windstrom in flüssiger Luft

In Englands Norden entsteht der erste Großspeicher für elektrische Energie, der auf flüssiger Luft basiert. Die Anlage soll das Stromnetz stabilisieren und so Stromausfälle vermeiden.

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In Regensburg wird es dunkel

Im Kampf gegen Lichtverschmutzung hat die bayerische Stadt beschlossen, die Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten von nun an früher abzuschalten.

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Hamburg: Grüne Dächer gegen den Klimawandel

Die Umweltbehörde macht es vor: bepflanzte Dächer, auf denen sich Insekten und Vögel tummeln können. Auch im Rest von Hamburg soll es bald mehr von solchen grünen Flächen für den Artenschutz geben.

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Schweden: Stahlproduktion mit Wasserstoff statt Koks

Noch sind Schwedens Stahlwerke die größten Dreckschleudern des Landes. Ihre Produktion soll ab 2026 fossilfrei werden.

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Agrophotovoltaik: So werden Felder zu Solarkraftwerken

Feldfrüchte und Sonnenstrom vom gleichen Acker zu ernten, könnte Konflikte um die Nutzung von Flächen entschärfen. Diese sogenannte Agrofotovoltaik funktioniert besonders in sehr heißen Ländern gut.

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