„Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben.
Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein.
Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches – und zugleich so Schwieriges – wie Respekt sein.
Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt,
aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden – wenn wir es wollen.
Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet.
Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schösslinge anzubieten
und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben.
Eines müssen wir lernen:
Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben.
Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir
ihr weggenommen haben.

(Weisheit der Indianer)

Good News

Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Recycling

Müll ist ein großes Problem, aber kein unlösbares. Wir haben hier einige Interessante Projekte zur Problemlösung zusammengestellt.

(alle verwendeten Fotos sind von pixabay.de)

Plastikfrei einkaufen online: Die 8 besten Onlineshops ohne Plastik

Plastikfrei einkaufen ist auch online möglich. Wir stellen die wichtigsten Online-Shops vor und verraten dir, wo du sonst noch (fast) ohne Plastik einkaufen kannst.Plastik begleitet uns heute in jeder Lebenssituation. Jeder Deutsche verursacht pro Tag über 100 Gramm Plastikmüll (37 Kilo im Jahr!) – und damit deutlich mehr als andere EU-Bürger. Plastik und Mikroplastik stecken unter anderem in Wasserflaschen, Shampoo, Spielzeug und oft sogar in Papier. Fast alles, was wir täglich in die Hand nehmen (wenn es sich nicht gerade um Lebensmittel handelt), enthält auf die eine oder andere Weise Plastik.

Die Folgen für die Umwelt (Stichwort: Plastik im Meer) sind katastrophal, die Folgen für unsere Gesundheit mindestens bedenklich. In welchen Produkten sich überall Kunststoff versteckt, weiß vermutlich nur, wer schon mal versucht hat, ganz ohne Plastik auszukommen.

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Karlsruher Start-up reinigt Wasser von Mikroplastik

Das gemeinnützige Start-up „Wasser 3.0“ hat eine Technologie entwickelt, mit der Wasser nachhaltig und günstig von Mikroplastik befreit werden kann. Die Kunststoffpartikel werden dabei zu kleinen Klumpen gebündelt, die sich danach sogar wiederverwerten lassen.

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Spanien beschließt grüne Revolution

Ab Juli kommenden Jahres wird es in Spanien weder Trinkhalme, noch Wegwerfgeschirr aus Plastik, oder Wattestäbchen mit Plastikstängel mehr geben. In Kosmetik und Waschmittel darf kein Mikroplastik mehr enthalten sein. Dort wo weiterhin Plastik verwendet wird, ist dann eine Steuer von 0,45 €/kg fällig.

All das steht in einem Gesetz, das die spanische Linksregierung unter dem Sozialisten Pedro Sánchez am Dienstagnachmittag vorstellte. Das Paragraphenwerk setzt weitgehend europäische Richtlinien für die Plastikvermeidung um.

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Ein ganzes Dorf entsteht aus Plastik

Die Non-Profit Organisation Project Wings setzt sich gegen Umweltverschmutzung in Indonesien ein. Einzigartiges Pfandsystem unterstützt die Einwohner auch finanziell. Die gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, den eingesammelten Müll nicht nur zu entsorgen, sondern sinnvoll zu nutzen. Aufgepickter Abfall wird in alte Plastikflaschen gestopft, die dann im Häuserbau verwendet werden. So soll dank der Initiative auf der indonesischen Insel Sumatra ein ganzes Dorf auf Basis des Baumaterials Plastik entstehen. 

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Besser als Lithium-Ionen-Akkus: Sind Zink-Luft-Akkus die Zukunft der Batterien?

Ob Laptop, Smartphone oder Elektroauto: Die Lithium-Ionen-Batterie ist derzeit die vorherrschende Akku-Technologie. Trotz der vielen Vorteile besitzt der in den 1970er Jahren entwickelte Akku seine Grenzen. Mit dem Zink-Luft-Akku steht das nächste System bereits in der Startlöchern und könnte den Lithium-Ionen-Akku bereits in wenigen Jahren ersetzen.

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Putzmittel aus Klärschlamm

Das ungarische Unternehmen Renew Technologies verarbeitet Abwasser zu Reinigungsmittel. Das eigens entwickelte Verfahren gewinnt aus dem Klärschlamm biologische Essigsäure – ohne auch nur einen Tropfen sauberen Wassers zu verbrauchen.

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Das Ende des Mülls: Ist eine Kreislaufwirtschaft die Lösung?

Von einer kompletten Kreislaufwirtschaft, die Rohstoffe immer wieder verwendet und gar keinen Abfall produziert, sind wir noch weit entfernt. Aber überall auf der Welt arbeiten Unternehmer und Umweltschützer eifrig an Lösungen. Ein Besuch bei Visionären.

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Künstliches Enzym zersetzt PET-Flaschen in Rekordzeit

Das neuartige Enzym schafft es, 90 Prozent des PETs in 10 Stunden zu zerlegen. Die Ursachen unseres Müllproblems lassen sich damit zwar nicht beheben, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Plastik ist dieser Durchbruch laut Forschern trotzdem.

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Phosphor-Rückgewinnung: Die Zukunft liegt im Urin

Urin ist kein Abfall, sondern ganz klar eine Rohstoffquelle. Unter anderem enthält Urin Phosphor – eine enorm wichtige Ressource, deren Vorkommen weltweit zur Neige geht. Diese innovativen Methoden des Urin-Recyclings setzen der drohenden Phosphor-Knappheit ein Ende

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Remscheid wird erste Foodsharing-Stadt

In Remscheid sollen künftig weniger Lebensmittel im Müll landen. Dazu hat sich die Stadtspitze bekannt und am Donnerstag (12.3.2020) mit dem Verein Foodsharing eine Motivationserklärung unterschrieben.

Mit der Unterschrift ist Remscheid die offiziell erste Foodsharing-Stadt Deutschlands. 16 Kriterien müssen dafür erfüllt sein, so die Idee der bundesweiten Bewegung „Foodsharing-Städte„. Ziel ist es, lokale Veränderungen herbeizuführen.

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Mikrobe zersetzt Polyurethan-Plastik
Extremophiles Bakterium ernährt sich von schwer recycelbaren Kunststoffbausteinen

Mikrobielle Helfer gegen die Plastikflut: Forscher haben einen Bakterienstamm entdeckt, der Polyurethan-Plastik angreift. Die an extreme Umweltbedingungen angepassten Mikroben zersetzen bestimmte Bausteine dieses nur schwer recycelbaren Kunststoffs und ernähren sich davon. Damit könnten die Bakterien dabei helfen, Polyurethan biologisch abbaubar zu machen.

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Wie sich Klima-Leugner überzeugen lassen

Auch Klimaskeptiker lassen mit sich reden – die Wissenschaft zeigt Wege auf, wie das geht.

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Plastikfasten: So verzichtest du Schritt für Schritt auf Plastik

Ab Aschermittwoch verbannen viele Menschen Süßes, Alkohol, Kaffee oder Fleisch aus ihrem Leben. Wie wäre es stattdessen, einmal 40 Tage lang auf Plastik zu verzichten?

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Wie wir alle Essen vor der Tonne retten können

18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Wie können wir diese Verschwendung überwinden und eine neue Wertschätzung für Lebensmittel erreichen?

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Erstes Recycling-Kaufhaus schreibt schwarze Zahlen

Das „ReTuna“-Kaufhaus im schwedischen Eskilstuna bietet ausschließlich Second-Hand-Produkte und recycelte Waren an.

Das Konzept funktioniert: 1,1 Millionen Euro Umsatz hat das Einkaufszentrum im Jahr 2018 erzielt.

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Amsterdam reduziert Papiermüll um 6.000 Tonnen:
durch neue Briefkastenkennzeichnung

Seit 2018 darf in Amsterdam Werbung nur noch in Briefkästen gelangen, wenn der Empfänger dies ausdrücklich erlaubt. Durch die simple Regeländerung hat die Stadt ihren Papiermüll massiv reduziert.

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„Oft länger gut“-Label gegen Food Waste

Das Berliner Start-up Too Good to Go hat ein neues Label für Lebensmittel entwickelt, die auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum konsumiert werden können.

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Costa Rica verbietet als weltweit erstes Land Styropor

Theoretisch lässt sich Styropor recyceln, landet stattdessen aber häufig auf Mülldeponien und in Gewässern. Daher hat Costa Rica nun beschlossen, den Kunststoff komplett zu verbieten.

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Umsonstläden stärken nachhaltigeren Konsum

Unser Konsum nimmt immer fragwürdigere Ausmaße an. Umsonstläden verfolgen ein alternatives Konzept. Sie bieten zuvor gespendete Waren gratis an, unabhängig vom Einkommen der Kunden.

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