„Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben.
Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein.
Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches – und zugleich so Schwieriges – wie Respekt sein.
Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt,
aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden – wenn wir es wollen.
Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet.
Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schösslinge anzubieten
und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben.
Eines müssen wir lernen:
Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben.
Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir
ihr weggenommen haben.
(Weisheit der Indianer)

Good News
Ressourcenschonung, Müllvermeidung und Recycling

Wir leben nicht nur auf dieser Erde, wir leben auch von ihr. Sie liefert uns die Nahrung, die wir essen und die Ressourcen, aus denen wir unsere Häuser bauen und unsere Kleidung und all die anderen Dinge des täglichen Lebens machen. Sie ist ein lebendiges System und erneuert vieles von dem, was wir verbrauchen wieder, indem sie Bäume und Pflanzen ständig nachwachsen lässt. Doch sie ist und bleibt ein begrenzter Planet mit nur begrenzten Ressourcen. Wissenschaftler haben berechnet, wieviel die Erde jährlich liefert und was die Menschheit verbraucht. Das Ergebnis ist erschreckend: im Jahr 2019 hatten wir bereits am 27. Juli alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde im ganzen Jahr liefern konnte. Im Jahr 2020 war der Erdüberlastungstag – dank der Corona-Einschränkungen – erst am 22. August – aber immer noch weit vor Jahresende. Wir leben also auf Kosten der Zukunft, auf Kosten kommender Generationen. Und dann werfen wir auch noch einen großen Teil der Ressourcen, die wir nutzen, nach kurzer Zeit auf den Müll. Dieses Verhalten zeugt nicht von Klugheit, wie sie sich der Homo sapiens sapiens gerne zuschreibt. Doch auch hier gibt es vielversprechende Lösungsmöglichkeiten – wir müssen sie nur weise umsetzen. Im Folgenden haben wir einige dieser Ansätze vorgestellt – garniert mit Fotos von pixabay.de

Weniger Abfall im Alltag – An Ideen mangelt es nicht

Take-away statt Restaurantbesuch. Der Außer-Haus-Verkauf während der Corona-Krise lässt die Müllberge in den Städten wachsen. Weniger Plastik beim Take-Away-Essen, Kaffeekapseln ohne Alu oder Mehrwegflaschen für Desinfektionsmittel: An Ideen für weniger Abfall im Alltag mangelt es nicht. Doch die Gründer müssen den Handel oft erst überzeugen. Eine Konferenz hat nun innovative Lösungen aus verschiedensten Bereichen präsentiert.

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Take-away statt Restaurantbesuch. Der Außer-Haus-Verkauf während der Corona-Krise lässt die Müllberge in den Städten wachsen

ReUse-Revolution-Map von Greenpeace zeigt, wo man unverpackt einkaufen kann

Einkaufen muss jede*r – aber vieles von dem, was zusammen mit den Lebensmitteln im Warenkorb landet, braucht kein Mensch. Denn eine Vielzahl der Produkte im Supermarktregal sind in Einwegplastik verpackt, egal ob Müsli, Tofu oder Schokolade. Bei der frischen Ware sieht es nicht viel besser aus: Der Spinat liegt in der mit Zellophan umwickelten Plastikschale, gerade Bio-Obst und Gemüse sind oft in Folie eingepackt. An den Frischetheken kommen Wurst, Käse und die veganen Alternativen in Kunststoffbeutel. Wer da nicht aufpasst, kauft mit den Besorgungen gleich einen Arm voll Plastikmüll für den Gelben Sack mit.

Greenpeace hat etwas dagegen. Mit der neuen ReUse-Revolution-Map geben wir Ihnen einen Wegweiser an die Hand, wo Sie in Deutschland überall ohne Verpackungsmüll einkaufen können – das geht nämlich nicht nur in ausgewiesenen Unverpackt-Läden in den Großstädten! Der Supermarkt, der Ihnen den Käse in eine mitgebrachte Dose packt, die kleine Bäckerei, die ihre Brötchen in wiederverwendbare Stoffbeutel füllt oder der Marktstand, an dem einem das Gemüse direkt in den Korb gelegt wird – sie alle sind Vorreiter der Verpackungswende, der ReUse-Revolution.

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Kanada verabschiedet sich vom Einwegplastik

Kanada plant, bis zum Jahr 2022 verschiedene Einwegplastikprodukte zu verbieten. Dazu zählen unter anderem Plastiktüten, Strohhalme, Rührstäbchen, Einmalbesteck sowie schlecht recycelbare Kunststoffessensverpackungen. Das teilt die kanadische Regierung in einer Meldung auf ihrer Webseite mit. Und liefert Zahlen zum Istzustand: 15 Milliarden Plastiktüten schleppten die Kanadier pro Jahr nach Hause und 57 Millionen Strohhalme nutzten sie täglich.

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Wie Bauschutt wiederverwendet werden kann

Häuser werden immer gebaut – und auch wieder abgerissen. Die Folge: Viel Bauschutt fällt an. Der könnte viel umfassender wiederverwertet werden, als dies bisher noch geschieht, sagen Experten. Viele alte Häuser müssen derzeit neuen Bauten weichen. Was beim Abriss der alten Gebäude übrig bleibt, ist jede Menge Bauschutt: Kunststofffenster, Dämmplatten, Heizkörper, das Holz vom Dachstuhl.

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Diese Start-ups retten Lebensmittel

Jährlich landen deutschlandweit 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Zwei volle Einkaufswagen mit Waren im Wert von 234 Euro – so viele Lebensmittel verschwendet jeder Einzelne im Schnitt. Wenn Lebensmittel produziert werden, aber letztlich im Müll landen, verschwendet das unnötig Energie, Wasser, Düngemittel sowie andere Rohstoffe, aber auch Arbeitskraft und Anbauflächen. Dagegen unternehmen nicht nur wohltätige Organisationen wie die Tafeln etwas, sondern auch immer mehr junge Start-ups wie Sirplus und Motatos.  Mehr lesen

Plastikfrei einkaufen online: Die 8 besten Onlineshops ohne Plastik

Plastikfrei einkaufen ist auch online möglich. Wir stellen die wichtigsten Online-Shops vor und verraten dir, wo du sonst noch (fast) ohne Plastik einkaufen kannst.Plastik begleitet uns heute in jeder Lebenssituation. Jeder Deutsche verursacht pro Tag über 100 Gramm Plastikmüll (37 Kilo im Jahr!) – und damit deutlich mehr als andere EU-Bürger. Plastik und Mikroplastik stecken unter anderem in Wasserflaschen, Shampoo, Spielzeug und oft sogar in Papier. Fast alles, was wir täglich in die Hand nehmen (wenn es sich nicht gerade um Lebensmittel handelt), enthält auf die eine oder andere Weise Plastik. Die Folgen für die Umwelt (Stichwort: Plastik im Meer) sind katastrophal, die Folgen für unsere Gesundheit mindestens bedenklich. In welchen Produkten sich überall Kunststoff versteckt, weiß vermutlich nur, wer schon mal versucht hat, ganz ohne Plastik auszukommen.
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Karlsruher Start-up reinigt Wasser von Mikroplastik
Sie sind in Seen, Flüssen und im Meer. Selbst in Mineralwasser und Bier wurden sie nachgewiesen: winzige Kunststoffpartikel, bekannt als Nano- oder Mikroplastik. Wie lässt sich Wasser wieder davon befreien? Und wie können wir sicherstellen, dass gar kein Plastik mehr hineingelangt? Das gemeinnützige Start-up „Wasser 3.0“ hat eine Technologie entwickelt, mit der Wasser nachhaltig und günstig von Mikroplastik befreit werden kann. Die Kunststoffpartikel werden dabei zu kleinen Klumpen gebündelt, die sich danach sogar wiederverwerten lassen.
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Spanien beschließt grüne Revolution

Ab Juli 2021 wird es in Spanien weder Trinkhalme, noch Wegwerfgeschirr aus Plastik oder Wattestäbchen mit Plastikstängel mehr geben. In Kosmetik und Waschmittel darf kein Mikroplastik mehr enthalten sein. Dort wo weiterhin Plastik verwendet wird, ist dann eine Steuer von 0,45 €/kg fällig. All das steht in einem Gesetz, das die spanische Linksregierung unter dem Sozialisten Pedro Sánchez am Dienstagnachmittag vorstellte. Das Paragraphenwerk setzt weitgehend europäische Richtlinien für die Plastikvermeidung um.

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Besser als Lithium-Ionen-Akkus: Sind Zink-Luft-Akkus die Zukunft der Batterien?

Ob Laptop, Smartphone oder Elektroauto: Die Lithium-Ionen-Batterie ist derzeit die vorherrschende Akku-Technologie. Trotz der vielen Vorteile besitzt der in den 1970er Jahren entwickelte Akku seine Grenzen. Mit dem Zink-Luft-Akku steht das nächste System bereits in der Startlöchern und könnte den Lithium-Ionen-Akku bereits in wenigen Jahren ersetzen.

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Putzmittel aus Klärschlamm

Das ungarische Unternehmen Renew Technologies verarbeitet Abwasser zu Reinigungsmittel. Das eigens entwickelte Verfahren gewinnt aus dem Klärschlamm biologische Essigsäure – ohne auch nur einen Tropfen sauberen Wassers zu verbrauchen. Neben der Essigsäure werden nur recyceltes Wasser, vegane Seife, Zitronensäure und natürliche Duftstoffe zugesetzt. Bei der Behandlung des Klärschlamms werden die freigesetzten Säuren in verwertbare Rohstoffe umgewandelt. Die kontrollierte Hydrolyse umfasst vor allem die Rückgewinnung der besagten biologischen Essigsäure. Der Klärschlamm gelangt in den biologischen Reaktor, und nach der Hydrolyse wird über einen Ultrafilter das sogenannte Permeat aus dem Reaktor gewonnen und dann durch einen Destillationsprozess in flüchtige Fettsäuren (Destillat) und Nährstoffe (Konzentrat) getrennt. Bisher gibt es Bad- und WC-Reiniger, die unter der Marke Cycle vertrieben werden. 
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Phosphor-Rückgewinnung: Die Zukunft liegt im Urin

Ohne Phosphor kein Leben. Innovative Methoden des Urin-Recyclings sind wichtig, weil weltweite Ressourcen zur Neige gehen. Das Mineral ist Bestandteil von Dünger und wird mit der Nahrung aufgenommen und ausgeschieden. Urin ist kein Abfall, sondern ganz klar eine Rohstoffquelle. Diese innovativen Methoden des Urin-Recyclings setzen der drohenden Phosphor-Knappheit ein Ende. Beim Urin-Recycling werden wertvoller Phosphor und andere Mineralien gerettet, die sonst in der Kanalisation verschwänden.

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Das Ende des Mülls: Ist eine Kreislaufwirtschaft die Lösung?

Jedes Umweltproblem hat sehr wahrscheinlich irgendwie mit Abfall zu tun, den Klimawandel eingeschlossen. Um auf dieser Erde zurechtzukommen, müssen wir nur eines tun: aufhören, so viel zu verschwenden. Von einer kompletten Kreislaufwirtschaft, die Rohstoffe immer wieder verwendet und gar keinen Abfall produziert, sind wir noch weit entfernt. Aber überall auf der Welt arbeiten Unternehmer und Umweltschützer eifrig an Lösungen. Die Verfechter der Kreislaufwirtschaft propagieren ein ganzes Bündel an Strategien – einige alt wie reduzieren, wiederverwenden und recyceln, und einige neu wie Dinge zu leihen statt zu besitzen. Zusammen sollen diese Strategien die globale Ökonomie umgestalten, um den Abfall abzuschaffen. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist nicht, das Wachstum zu beenden, sondern die Art, wie wir Dinge tun, wieder in Einklang mit der Natur zu bringen, sodass der Wohlstand weiter wachsen kann.

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Künstliches Enzym zersetzt PET-Flaschen in Rekordzeit

Ein Enzym, das die Schutzschicht von Blättern kleinkriegt, wird auch mit Plastikflaschen fertig. Mit dem Enzym soll der Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) recycelt werden. Das Enzym zerlegt das PET in seine beiden Bausteine Terephthalsäure und Ethylenglykol. Das neuartige Enzym schafft es, 90 Prozent des PETs in 10 Stunden zu zerlegen. Die Ursachen unseres Müllproblems lassen sich damit zwar nicht beheben, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen Plastik ist dieser Durchbruch laut Forschern trotzdem.

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Remscheid wird erste Foodsharing-Stadt

In Remscheid sollen künftig weniger Lebensmittel im Müll landen. Dazu hat sich die Stadtspitze bekannt und am Donnerstag (12.3.2020) mit dem Verein Foodsharing eine Motivationserklärung unterschrieben. Mit der Unterschrift ist Remscheid die offiziell erste Foodsharing-Stadt Deutschlands. 16 Kriterien müssen dafür erfüllt sein, so die Idee der bundesweiten Bewegung „Foodsharing-Städte„. Ziel ist es, lokale Veränderungen herbeizuführen.

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Mikrobe zersetzt Polyurethan-Plastik:
Extremophiles Bakterium ernährt sich von schwer recycelbaren Kunststoffbausteinen

Mikrobielle Helfer gegen die Plastikflut: Forscher haben einen Bakterienstamm entdeckt, der Polyurethan-Plastik angreift. Die an extreme Umweltbedingungen angepassten Mikroben zersetzen bestimmte Bausteine dieses nur schwer recycelbaren Kunststoffs und ernähren sich davon. Damit könnten die Bakterien dabei helfen, Polyurethan biologisch abbaubar zu machen.

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Wie wir alle Essen vor der Tonne retten können

Niemand wirft gerne Essen weg, und doch passiert es: Zuhause, im Supermarkt und bei den Herstellern. 18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland in der Tonne. Warum enden so viele gute Lebensmittel in den Containern der Supermärkte? Wie können wir diese Verschwendung überwinden und eine neue Wertschätzung für Lebensmittel erreichen?
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Plastikfasten: So verzichtest du Schritt für Schritt auf Plastik

Ab Aschermittwoch verbannen viele Menschen Süßes, Alkohol, Kaffee oder Fleisch aus ihrem Leben. Wie wäre es stattdessen, einmal 40 Tage lang auf Plastik zu verzichten? Plastikfasten ist in – gerne auch über die Fastenzeit hinaus!
Ein Anfang:  Seife statt Duschgel, Leitungswasser statt Flaschenwasser und Pflanzenöl oder Kokosöl statt Feuchttüchern und Make-up-Entferner. Man kann auf Getränke – auch Milch – im Glas umsteigen und sich von PET-Flaschen und Tetrapacks verabschieden. Diese Tipps sind einfach, sparen Geld und jeder kann sie sofort umsetzen, ohne seine Gewohnheiten zu ändern.

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Ein ganzes Dorf entsteht aus Plastik

Die Non-Profit Organisation Project Wings setzt sich gegen Umweltverschmutzung in Indonesien ein. Einzigartiges Pfandsystem unterstützt die Einwohner auch finanziell. Die gemeinnützige Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, den eingesammelten Müll nicht nur zu entsorgen, sondern sinnvoll zu nutzen. Aufgepickter Abfall wird in alte Plastikflaschen gestopft, die dann im Häuserbau verwendet werden. So soll dank der Initiative auf der indonesischen Insel Sumatra ein ganzes Dorf auf Basis des Baumaterials Plastik entstehen. 

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Wie sich Klima-Leugner überzeugen lassen
Klimaskeptiker suchen Gegenargumente gegen etwas, was nicht in ihr Weltbild passt. In den USA sind viele Studien entstanden, welche die Mechanismen hinter der Verneinung des menschgemachten Klimawandels beleuchten. Eine neue Übersichtsstudie zieht nun Fazit und zeigt Wege auf, wie Klimaskeptiker zur Vernunft gebracht werden können. Sie ist in der Fachzeitschrift Current Opinion in Environmental Sustainability erschienen. Die amerikanischen Forschenden kamen zu vier Möglichkeiten, einen Klimaskeptiker zu überzeugen.
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Erstes Recycling-Kaufhaus schreibt schwarze Zahlen
Ökologisch sinnvoll, ökonomisch erfolgreich: Das weltweit erste Recycling-Kaufhaus in Schweden überzeugt seine Kunden mit einer nachhaltigen Geschäftsidee und bringt Besuchern darüber hinaus den Gedanken einer klimaschonenden Kreislaufwirtschaft näher. Auf zwei Etagen bietet das „ReTuna“ ausschließlich recycelte Waren an. Möbel, Kleidung, Spielzeug oder Elektronik – von den Händlern repariert, aufbereitet und wieder „fit“ gemacht für ein zweites Produktleben. Das ReUse- und Recycle-Konzept geht auf: 1,1 Millionen Euro Umsatz machte das Einkaufszentrum im Jahr 2018.
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Amsterdam reduziert Papiermüll um 6.000 Tonnen:
durch neue Briefkastenkennzeichnung

Manchmal ist Müllvermeidung erstaunlich einfach, man muss nur die passenden Ideen haben. Und natürlich ist es dabei nötig, dass auch die Gesetzgebung »mitmacht« und die Bemühungen nicht untergräbt. In Amsterdam hat die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung und Bürgern jetzt geklappt, mit einem erstaunlichen Ergebnis. Seit 2018 darf in Amsterdam Werbung nur noch in Briefkästen gelangen, wenn der Empfänger dies ausdrücklich erlaubt. Durch die simple Regeländerung hat die Stadt ihren Papiermüll massiv reduziert.
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„Oft länger gut“-Label gegen Food Waste

Knapp die Hälfte der Deutschen verwechselt das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) mit dem Verbrauchsdatum. Diese Fehlinterpretation führt dazu, dass deutsche Verbraucher täglich Tausende Tonnen an Produkten, die das MHD überschritten haben, einfach entsorgen. Das Berliner Start-up Too Good to Go hat ein neues Label für Lebensmittel entwickelt, die auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum konsumiert werden können.
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Umsonstläden stärken nachhaltigeren Konsum

Unser Konsum nimmt immer fragwürdigere Ausmaße an. Umsonstläden verfolgen ein alternatives Konzept. In ihnen kann jeder, der möchte, Dinge abholen, die andere Bürgerinnen und Bürger zuvor gespendet haben. Kostenlos. 1999 eröffnete der erste Laden dieser Art in Hamburg, heute gibt es sie in vielen Städten, wie etwa in Bochum, München oder Trier und in Baiersdorf.
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Costa Rica verbietet als weltweit erstes Land Styropor
Der natürliche Zersetzungsprozess von Styropor dauert Schätzungen zufolge bis zu eine Million Jahren. Ein Großteil des Kunststoffs landet irgendwann auf Mülldeponien oder in Gewässern. Dort wird das Styropor dann von Mikroorganismen aufgenommen und landet so in der Nahrungskette von Menschen und Tieren. Der Kunststoff zwar auch recyceln, allerdings nur in sauberer und entfärbter Form – die es so im Rahmen des Müllkreislaufes nur äußerst selten gibt. Mit Costa Rica hat nun das erste Land eine drastische Konsequenz gezogen: In dem mittelamerikanischen Land wird die Nutzung von Styropor ab dem Jahr 2021 vollständig verboten. 
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Transition Forchheim – Alltag FairÄndern und das Klima schützen