Wenn das Kapital sich in einen Götzen verwandelt
und die Optionen der Menschen bestimmt,
wenn die Geldgier das ganze sozioökonomische System bevormundet,
zerrüttet es die Gesellschaft,
verwirft es den Menschen,
macht ihn zum Sklaven,
zerstört die Brüderlichkeit unter den Menschen,
bringt Völker gegeneinander auf
und gefährdet […] dieses unser gemeinsames Haus,
die Schwester und Mutter Erde.
(Papst Franziskus *1936)

Good News
Wirtschaft und Gemeinwohl

Unser gegenwärtiges auf Profit ausgerichtetes Wirtschaftssystem mit seinem Wachstumsparadigma ist ein Hauptverursacher aller Probleme, von Armut und Hunger über Ausbeutung bis zum Klimawandel. Doch es gibt Möglichkeiten des Wandels:

(alle verwendeten Fotos sind von pixabay.de)

 

Das Ende des Mülls: Ist eine Kreislaufwirtschaft die Lösung?

Von einer kompletten Kreislaufwirtschaft, die Rohstoffe immer wieder verwendet und gar keinen Abfall produziert, sind wir noch weit entfernt. Aber überall auf der Welt arbeiten Unternehmer und Umweltschützer eifrig an Lösungen. Ein Besuch bei Visionären.

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Lkws könnten zukünftig mit Solarenergie vom eigenen Dach fahren

Die Lkws der Zukunft sollten eine hohe Reichweite haben, aber auch emissionsfrei sein. Die neueste Entwicklung aus dem Bereich: Lkws mit fahrzeugintegrierten Solarmodulen.

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Mini-Grids und digitale Technologien bringen nachhaltigen Strom an entlegene Orte

Mini-Grids sind unabhängig vom nationalen Stromnetz und helfen bei der Elektrifizierung ländlicher Gebiete. Eine Studie des IASS hat untersucht, wie die Mini-Netze, kombiniert mit digitalen Technologien, zur nachhaltigen Energieversorgung beitragen können.

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Agrophotovoltaik:
Himbeeren unter Solarmodulen statt unter Folientunneln

Vor allem im Obst- und Weinbau hat die Kombination von landwirtschaftlicher Produktion und der Solarstromerzeugung großes Potential. Eine Himbeerfarm in den Niederlanden zeigt, wie dies funktionieren kann. In Deutschland ist die Agrophotovoltaik noch im Pilotstadium und kommt eher schleppend voran.

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Remscheid wird erste Foodsharing-Stadt

In Remscheid sollen künftig weniger Lebensmittel im Müll landen. Dazu hat sich die Stadtspitze bekannt und am Donnerstag (12.3.2020) mit dem Verein Foodsharing eine Motivationserklärung unterschrieben.

Mit der Unterschrift ist Remscheid die offiziell erste Foodsharing-Stadt Deutschlands. 16 Kriterien müssen dafür erfüllt sein, so die Idee der bundesweiten Bewegung „Foodsharing-Städte„. Ziel ist es, lokale Veränderungen herbeizuführen.

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Frankreich: Bio-Pilze aus dem Parkhaus

In Paris geht die Anzahl der Kraftfahrzeuge  zurück, und so wachsen in einem stillgelegten Parkhaus in Paris  verschiedene Pilze und Chicorée. 30 Tonnen waren es im vergangenen Jahr. Auf den lokalen Märkten kommen die Bio-Produkte gut an und sie reduzieren den CO2-Ausstoß, da sie keine weiten Transportwege haben.

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Rhein-Hunsrückkreis ist Vorreiter bei der Energiewende

Der Rhein-Hunsrück-Kreis gehört zu den absoluten Vorbildregionen in ganz Deutschland, wenn es um erneuerbare Energien geht. Mittlerweile ist der Kreis einer der wenigen bundesweit, die sich als „Null-Emissions-Landkreis“ bezeichnen dürfen. Der Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid konnte seit 1990 bilanziell von rund 680.000 Tonnen im Jahr auf Null reduziert werden.

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und noch einer

 

Ammoniak als klimaneutraler Treibstoff

Die „Viking Explorer“ soll das erste ozeantaugliche Schiff werden, das – ohne ein Segelschiff zu sein – gänzlich klimaneutral das Meer befahren kann. Angetrieben wird es mit „grünem“ Ammoniak.

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Erstes Recycling-Kaufhaus schreibt schwarze Zahlen

Das „ReTuna“-Kaufhaus im schwedischen Eskilstuna bietet ausschließlich Second-Hand-Produkte und recycelte Waren an.

Das Konzept funktioniert: 1,1 Millionen Euro Umsatz hat das Einkaufszentrum im Jahr 2018 erzielt.

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Wie sich Klima-Leugner überzeugen lassen

Auch Klimaskeptiker lassen mit sich reden – die Wissenschaft zeigt Wege auf, wie das geht.

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„Wie können wir Geschäftsmodelle schaffen, die nicht auf Gier basieren?“

Der Vater der Mikrofinanzierung, Muhammad Yunus, erklärt im Interview, mit welchen Mitteln ein wirklicher Systemwandel herbeigeführt werden kann.

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Unternehmen sollten nicht ihrem Gewinn, sondern der Gesellschaft nützen

Unter dem Stichwort Verantwortungseigentum steuern immer mehr Unternehmen um: Statt nur dem Gewinn verschreiben sie sich dem Unternehmenszweck, ihrer Belegschaft und der Gesellschaft im Allgemeinen. Das muss rechtlich abgesichert werden, fordert die „Stiftung Verantwortungseigentum”. Einige Unternehmen gehen den Weg bereits jetzt.

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Wie wir alle Essen vor der Tonne retten können

18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Wie können wir diese Verschwendung überwinden und eine neue Wertschätzung für Lebensmittel erreichen?

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Grünes Hochhaus in Mailand

 

Afrikas erster vertikaler Wald

„Bosco verticale“ nennt der italienische Architekt Stefano Boeri seine grünen Bauten. Nun sollen auch in Kairo drei mit Bäumen und Sträuchern bepflanzte Hochhäuser entstehen.

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1.100 Bäume auf Fassade: 

Dieser Hochhaus-Wald wächst 207 m in die Höhe

Kann man das einen Wald nennen? Eigentlich sind die Nanjing Tower zwei Hochhäuser. Aber sie sind zugleich der Lebensraum von 1.100 Bäumen. Das kann man Wald nennen. Der italienische Architekt Stefano Boeri baut damit den höchsten Wald in der Senkrechten Asiens.

Schon lange träumt und experimentiert Boeri mit Hochhäusern, die nicht nur einfach mit Efeu begrünt sind, sondern die wirklich einen grünen Lebensraum mitten in der Stadt bieten – durch richtige Bäume und Büsche. Berühmt wurde Boeri mit seinen Zwillingstürmen Bosco Verticale in Mailand.

Dort ragen seit 2014 zwei Hochhaustürme in den Himmel. An den Außenfassaden wachsen fast 800 Bäume, 5.000 Sträucher und 11.000 Bodendecker. Der Komplex wurde schon mehrfach mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet. Im Bau ist gerade sein zweites Projekt eines grünen Hochhauses in Lausanne.

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Heliogen entwickelt solaren Ofen für Industrie-Anwendungen

Solaröfen, die Sonnenlicht bündeln, gibt es schon länger. Doch die neue Anlage des US-Startups Heliogen erreicht so hohe Temperaturen, dass damit sogar Stahl und Zement produziert und so die schmutzigsten Industrien fossilfrei werden können.

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„Oft länger gut“-Label gegen Food Waste

Das Berliner Start-up Too Good to Go hat ein neues Label für Lebensmittel entwickelt, die auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum konsumiert werden können.

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Faire Berufskleidung bei der Feuerwehr Göttingen

Bei öffentlichen Beschaffungen wie etwa Arbeitskleidung für Staatsbedienstete erhält oft der günstigste Anbieter den Zuschlag. Die Stadt Göttingen geht einen anderen Weg, indem sie Produktionsbedingungen hinterfragt und auf faire Produkte setzt.

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Schweden: Stahlproduktion mit Wasserstoff statt Koks

Noch sind Schwedens Stahlwerke die größten Dreckschleudern des Landes. Ihre Produktion soll ab 2026 fossilfrei werden.

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Agrophotovoltaik: So werden Felder zu Solarkraftwerken

Feldfrüchte und Sonnenstrom vom gleichen Acker zu ernten, könnte Konflikte um die Nutzung von Flächen entschärfen. Diese sogenannte Agrofotovoltaik funktioniert besonders in sehr heißen Ländern gut.

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Umsonstläden stärken nachhaltigeren Konsum

Unser Konsum nimmt immer fragwürdigere Ausmaße an. Umsonstläden verfolgen ein alternatives Konzept. Sie bieten zuvor gespendete Waren gratis an, unabhängig vom Einkommen der Kunden.

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