Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht 
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Petitionen
zu gesellschaftspolitischen Themen

Hier haben wir Petitionen zusammengestellt, die sich mit gesellschaftlichen Themen und insbesondere solchen, die die Menschen direkt betreffen, beschäftigen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher sind die Bedingungen, unter denen wir zusammenleben ein wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden. Hier geht es um Menschenrechte, um Grundrechte auf Wasser und Nahrung, um faire Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung, und auch um Gesundheit, Entscheidungsfreiheit und demokratische Rechte.

Schau dir unsere Auswahl an, und zeichne bei all denen mit, die auch du für sinnvoll hältst. Und verbreite sie bitte auch weiter, denn je mehr Menschen mitzeichnen, umso größer ist die Chance, das Ziel der Petition zu erreichen. Und wenn du hier eine Petition vermisst, die dir wichtig ist: schreib uns eine Mail mit einem entsprechenden Link und dann ergänzen wir unsere Liste.

Danke, dass du dich für das Wohl der Erde und ihrer Bewohner einsetzt.

Seit 09/2020
Für einen sozial-ökologischen New Deal: Klimapolitik als Bürgerbewegung gestalten!
Die Coronakrise zeigt schmerzlich: Die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen basieren auf stabilen Versorgungsinfrastrukturen. Diese basieren ihrerseits auf intakten Ökosystemen. Die Klimakrise stellt diese Sicherheit grundlegend in Frage. Die Lösung der Klimakrise muss deshalb im Zentrum eines Konjunkturprogramms zur Revitalisierung der Ökonomie nach Corona stehen. Diese Revitalisierung muss, will sie erfolgreich und nachhaltig sein, den Umfang eines sozial-ökologischen New Deals haben.
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Seit 09/2020:
Wir brauchen mehr Klimaschutz im Fernsehen! #Klimavor8 statt Börse vor Acht!
Wer hat in Deutschland Aktien? Wir nicht. Und wir sind nicht die einzigen, denn nur 6 % der Deutschen investieren direkt am Aktienmarkt. Wir heißen Lea und Sabrina, sind 20 und 22 Jahre alt und uns interessiert wie viele andere nicht primär der aktuelle Börsenkurs, sondern vielmehr der Erhalt und die Sicherung unserer Zukunft. Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit und es bedarf dringend eines umfassenden gesellschaftlichen Wandels. Deshalb fordern wir von den öffentlich-rechtlichen Medien, ihre beste Sendezeit verstärkt der Problemlage und möglichen Lösungen zu widmen.
Dann hieße es: Klima vor acht – Das Erste. Täglich um 19:55 Uhr: Aktuelles vom Klima. Wie geht es den Betroffenen der Klimakrise? Wie steht es um die Erreichung der Klimaziele?
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Seit 07/2020:
Amazonas schützen – Mercosur-Abkommen stoppen
Das EU-Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay steht kurz vor dem Abschluss. Es sieht vor, die Zölle auf Agrarprodukte wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker sowie Bioethanol zu senken. Produkte, für die in Südamerika großflächig Wälder brennen und abgeholzt werden. Wir müssen uns als Teil der Natur begreifen, statt sie immer weiter zu zerstören!
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Seit 07/2020:
Wasser für Alle! Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung jetzt umsetzen!
Wie wichtig ist Dir Wasser? Neben der Luft, die wir atmen, ist Wasser die wichtigste Grundlage unseres Lebens. Wie wichtig ist Dir Dein Klo? Oder machst Du lieber einen Haufen hinter die nächste Hecke, wenn Du mal musst? Deswegen setzen sich Viva con Agua und viele andere zivilgesellschaftliche Organisationen dafür ein, die Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen weltweit klar und wahr zu machen. Eine Welt ohne Durst ist möglich. Eine Welt ohne Kacken im Freien ist möglich. Um das Mögliche wahr zu machen, müssen wir alle jetzt mehr machen. 
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Seit 06/2020:
Risse im AKW Neckarwestheim – daher Block 2 abschalten! SOFORT!

Wir fordern den Umweltminister von Baden-Württemberg – Franz Untersteller – auf, die am 22.9.2019 erteilte Genehmigung zum Weiterbetrieb von Block 2 des Atomkraftwerkes Neckarwestheim unverzüglich aufzuheben! Das AKW weist schwerwiegende Mängel auf; der Weiterbetrieb ist nicht mehr zu verantworten! 

Im AKW Neckarwestheim Block II von EnBW sind Hunderte Risse in Dampferzeugerrohren aufgetreten. Dieses AKW zwischen Stuttgart und Heilbronn ging 1989 ans Netz und soll – nach dann 34 Betriebsjahren – als letztes deutsches AKW erst am 31.12.2022 abgeschaltet werden.

Als Folge einer jahrelangen fehlerhaften Betriebsweise sind die Heizrohre der Dampferzeuger, die das hochradioaktive Primärkreiswasser des Reaktorkreises führen, von Spannungsriss- und Lochfraß-Korrosion betroffen. Der Betreiber EnBW gibt an, der „sichere Weiterbetrieb“ sei „garantiert“. Aber selbst der TÜV schließt in seinem Prüfbericht vom 12.9.19 einen „wanddurchdringenden Riss“ nicht aus.

Dennoch hat das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb dieser abgenutzten und überalterten Reaktor-Anlage Neckarwestheim genehmigt.

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Seit 07/2020:
Greenpeace Meeresschutz-Petition für ECHTEN Meeresschutz!

Überfischt, zu laut, zu schmutzig – Küstenländer und Regierung versagen beim Meeresschutz vor unserer Haustür: auch in den ausgewiesenen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee fahren tausende Schiffe, wird Sand und Kies abgebaut, Krabbenfischer schleifen ihre Netze über den Boden und in kilometerlangen Stellnetzen ertrinken Schweinswale und tausende Seevögel. Dies zeigt auch unser aktueller Report zum Zustand von Nord- und Ostsee, wo Greenpeace derzeit mit seinem Aktionsschiff Beluga II für echte Schutzgebiete kämpft. Für die marine Artenvielfalt brauchen wir echte Schutzgebiete ohne menschliche Ausbeutung. Die zerstörerische Fischerei in den Schutzgebieten muss von Bundeslandwirtschafts- und Fischereiministerin Julia Klöckner (CDU) verboten werden!

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Seit 06/2020:
Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

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Seit 05/2020:
Petition zum Verbot von Plastiktüten

Die negativen Auswirkungen von Plastiktüten auf Klima und Umwelt sind massiv! Svenja Schulze hat bereits einen Gesetzentwurf für ein Plastiktüten-Verbot erarbeitet. Der Bundestag muss dem zustimmen! Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Entwicklungsminister Gerd Müller haben noch vergangenes Jahr lautstark ein Verbot von Einweg-Plastiktüten gefordert. Sie müssen nun ihr Wort halten und sich aktiv für die Verbotsregelung einsetzen.

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Seit 05/2020:
Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits über die Hälfte stark bedroht. Deshalb startete Sarah Wiener gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) diese Petition und fordert die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, endlich etwas gegen das massive Bienensterben zu unternehmen. Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft! Schluss mit Überdüngung, Pestiziden und der intensiven Flächennutzung!

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Seit 05/2020:
NEIN zur Impfpflicht gegen das Coronavirus

So ernst man diese Erkrankung nehmen muss, so muss doch die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen, ob er sich impfen lassen will oder nicht, gewahrt werden. Doch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würde in Deutschland eine generelle Impfpflicht gegen das Coronavirus befürworten. „Für eine Impfpflicht wäre ich sehr offen“, sagte der CSU-Chef nach einem Treffen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in Ulm.

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Seit 04/2020:
Lebensmittel retten muss einfacher werden. Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden!

Das Wegwerfen von Lebensmitteln muss teurer sein als das Weitergeben. Das sollte selbstverständlich sein. Doch jede Sekunde landen in Deutschland 571 kg Lebensmittel in der Tonne. Theoretisch wären viele Händler dazu bereit, Essen zu spenden oder im Geschäft selbst ein Regal aufzustellen, in dem zwar abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel verschenkt werden. Aber was viele nicht wissen: Auch bei Lebensmitteln, die Supermärkte oder Gastronomen kostenlos abgeben, müssen sie für gesundheitsschädliche Folgen haften. Gleiches gilt für Menschen, die Essen retten und nicht nur von privat zu privat weitergeben. 

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Menschen, die Essen retten und nicht nur von privat zu privat, sondern an Bedürftige, Obdachlosenheime oder in öffentlich zugängliche Fair-Teiler weitergeben, werden sie als Lebensmittelunternehmen eingestuft und stehen in der Haftung. Die rechtliche Unsicherheit schreckt viele ehrenamtliche Helfer ab, obwohl sie gerade jetzt so sehr gebraucht werden.

Seit 03/2020:
Nachhaltige Mehrwertsteuer-Reform – ökologische Wende für Nahrung, Kleidung, Verkehr und Energie

Reform der Mehrwertsteuer, indem sie an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet wird.
In den Bereichen Verkehr, Energie- und Nahrungserzeugung sowie bei Haushaltsgeräten sollen dadurch die ökologischen Folgekosten berücksichtigt und nachhaltige Produkte weniger belastet werden. Außerdem soll dadurch ein dauerhaft wirksames Instrument für besseren Tierschutz und faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

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Seit 11/2019:
Erhaltung des Heilpraktikerberufs

Für Therapiefreiheit. Für das Selbstbestimmungsrecht als Patient. Für eine freie Berufsausübung des Heilpraktikers.
Die Abschaffung des Heilpraktiker-Berufes ist geplant. Erste Schritte sind seitens des Bundesgesundheitsministeriums im November 2019 auf den Weg gebracht worden.

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Seit 09/2019:
Agrarsubventionen ab jetzt nur noch für umweltfreundliche Produktion!

Jährlich werden in Europa 58 Mrd. € für Agrarsubventionen ausgegeben. Ich habe da auch nichts gegen. Ein großes ABER gibt es jedoch. Die Aufteilung der Förderung ist unsinnig aus der Sicht des Umweltschutzes und auch nicht besonders ausgereift aus der Sicht der Effizienz und der Nahrungsmittelproduktion.

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Seit 07/2019:
Europäische Bürgerinitiative: Bienen und Bauern retten

Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt. Als europäische Bürger*innen fordern wir die EU-Kommission auf, den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 zu beenden und Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine ökologische, bienenfreundliche Landwirtschaft zu unterstützen.

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