Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand
(Charles Darwin)

Petitionen
zu Umwelt-Themen

Die Menschen und ihr Handeln nehmen ganz unmittelbar Einfluss auf die Umwelt, von der wir ja ein Teil sind, und die daher eigentlich besser „Mitwelt“ genannt werden sollte. Doch der Begriff „Umwelt“ hat sich in den letzten Jahrzehnten eingebürgert und so wollen wir ihn auch weiterhin benutzen. Natürlich betreffen auch die Petitionen auf den Seiten Wirtschaft und Gesellschaft  immer auch die Mitwelt, doch die hier aufgeführten Petitionen wollen besonders krasse Eingriffe in die Natur verhindern.

Schau dir unsere Auswahl an, und zeichne bei all denen mit, die auch du für sinnvoll hältst. Und verbreite sie bitte auch weiter, denn je mehr Menschen mitzeichnen, umso größer ist die Chance, das Ziel der Petition zu erreichen. Und wenn du hier eine Petition vermisst, die dir wichtig ist: schreib uns eine Mail mit einem entsprechenden Link und dann ergänzen wir unsere Liste.

Danke, dass du dich für das Wohl der Erde und ihrer Bewohner einsetzt.

Regenwald-Petition: Stoppt die illegale Holzfällung in Nigeria

Eine neue Welle der Zerstörung schlägt üben dem Regenwald im Cross River State zusammen, der zu den wenigen verbliebenen Wäldern in Nigeria gehört. In diesen letzten Regenwäldern Nigerias recken sich spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten. Doch grassierender, illegaler Holzeinschlag und eine Holzfällerstraße zerstören diese Wälder. Indigene organisieren den Widerstand und brauchen internationale Unterstützung.

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Avaaz Petition: Gebt den Hütern der Natur ihr Recht

Indigene Gemeinschaften schützen seit Jahrhunderten uralte Wälder, Flüsse und Feuchtgebiete. Doch es gibt ein tödliches Problem: Rücksichtslose Regierungen erkennen ihre Landrechte nicht an und sie werden brutal ermordet, wenn illegale Holzfäller, Wilderer und Bergleute in ihre Gebiete eindringen. Diese Menschen sind die letzten Hüter unserer Erde. Wir müssen ihnen helfen.
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Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!
Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. 
Sollten Erkundungsbohrungen erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern. Jetzt hat ReconAfrica die erste Test-Bohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen. Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavangodelta in Botswana und die Lebensgrundlage der Einheimischen.
Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muss das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.
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Keine Büsche und Bäume in Großkraftwerken verfeuern
Für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen haben die Deutsche Umwelthilfe und ROBIN WOOD ein wichtiges Anliegen: Unterstützt von Peter Wohlleben möchten wir die Verbrennung von Holzbiomasse in umgebauten Kohlekraftwerken verhindern. Genau das soll jetzt zum Beispiel in Wilhelmshaven und Hamburg geschehen! Deshalb: Helft uns und unterschreibt diese Petition an die Betreibenden der Großkraftwerke und die zuständigen Umweltbehörden! Stoppt die Pläne für Holzverbrennung in Kohlekraftwerken in Deutschland! Es klingt wie ein schlechter Scherz: Hierzulande sollen Kohlekraftwerke umgerüstet werden und fortan gigantische Mengen an importierter Holzbiomasse aus industrieller Abholzung verfeuern. Damit wird der Kohleausstieg zwar realisiert, unserem Planeten jedoch weiterhin großer Schaden zugefügt. Wichtige Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen gehören geschützt, nicht zerstört und verbrannt!  Link zur Petition

Umweltzerstörung ins Strafgesetzbuch
“Schwerste Verbrechen, welche die Welt als Ganzes berühren, dürfen nicht unbestraft bleiben“, das steht im Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs. Aber Verbrechen an unseren Ökosystemen, an unseren natürlichen Lebensgrundlagen, an unserem Klima bleiben derzeit noch weitestgehend unbestraft, obwohl sie die Welt als Ganzes berühren. Das muss sich ändern. Wir fordern die Einführung des Straftatbestandes des Ökozids sowohl in das deutsche Strafgesetzbuch als auch auf internationaler Ebene. Wir wollen, dass die Verantwortlichen für Umwelt- und Klimaverbrechen endlich persönlich zur Rechenschaft gezogen werden können! Deshalb fordern wir, dass der Ökozid als fünftes Verbrechen gegen den Frieden am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag geahndet wird. In Deutschland muss der Ökozid deshalb als Verbrechen in das deutsche Strafrecht aufgenommen werden. Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, eine Gesetzesänderung zu beschließen, um den Straftatbestand des Ökozids umgehend als Verbrechen in das deutsche Strafrecht aufzunehmen und sich für die Aufnahme des Ökozids als 5. internationales Verbrechen gegen den Frieden in das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshof auszusprechen.
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Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea
Aluminium macht das Leben leichter. Leider stimmt das nicht für die Umwelt und nicht für die Menschen in Guinea. Dort geraten die Menschenrechte unter die Räder. 93,1% des für die Aluminiumproduktion nach Deutschland importierten Erzes Bauxit stammen aus dem westafrikanischen Land. Jetzt wird dort die Sangaredi-Mine erweitert. Sie beraubt mehr als 500 Menschen ihrer Lebensgrundlagen, deren reich verzierte Häuser einst inmitten großer Bäume standen. Doch für den Tagebau wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt und ihre Äcker vernichtet. Ihnen droht die Verelendung. Deutschland hat nicht allein als Käufer des Bauxits eine Verantwortung, sondern auch als Finanzier: Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Bauxitmine trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei. Wir müssen den Menschen helfen – bitte unterschreiben Sie die Petition.

Schluss mit Kunststoff in unseren Gewässern!
Online-Petition von Greenpeace: Plastik überschwemmt unsere Umwelt – und ist mittlerweile eine der sichtbarsten Herausforderungen für unsere Ökoysteme. Mikroplastik hingegen ist ein Problem, das mit bloßem Auge nicht so leicht zu sehen ist. Es hat mit den Meeresströmungen und über die Atmosphäre bereits jeden Winkel der Erde erreicht. Es kann Pflanzen schädigen, ist eine tödliche Gefahr für manche Lebewesen und birgt auch Risiken für die menschliche Gesundheit. Die Verwendung und Produktion von primärem Mikroplastik, das unseren Planeten verunreinigt, muss sofort eingestellt werden: das ist Plastik, das unnötig und absichtlich zahlreichen Verbraucherprodukten zugesetzt wird, etwa Kosmetik und Reinigungsprodukten. So können wir sofort einen Teil der Kunststoffe reduzieren, die täglich in der Umwelt landen und unseren Planeten schleichend kontaminieren. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich jedoch die Unternehmen und die Bundesregierung zum Handeln verpflichten und Verantwortung übernehmen.
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Stoppt die Nord Stream 2-Pipeline

Seit Jahren ist bekannt, dass die Pipeline eine Klimakatastrophe ist. Das gigantische Projekt soll durch die Ostsee führen, wo die Bauarbeiten die Populationen von bereits vom Aussterben bedrohten Schweinswalen und Ringelrobben gefährden. In den wenigen Jahren, die wir noch haben, um eine lebensgefährliche Klimaerhitzung zu verhindern, treibt auch Deutschland den Bau der schmutzigen Gaspipeline weiter. Es müssen nur noch 150 Kilometer Pipeline gebaut werden. Würde die Gasleitung fertig gebaut, wird es sehr schwer, diese abzuschalten. Das Erdgas würde für Jahrzehnte unseren Planeten erhitzen. Europa hat den Klimanotfall ausgerufen. Wieso werden dann Milliarden in eine Erdgasleitung gesteckt? Wir haben die letzte Chance, eine umweltschädliche Gasleitung zu stoppen. Sie könnte sehr bald beginnen, noch mehr fossiles Erdgas nach Deutschland zu pumpen. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments haben sich bereits eindeutig gegen das gefährliche Projekt ausgesprochen – und Sie?
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Für Pfand auf Zigaretten und Schachteln
Täglich werden in Deutschland über 200 Mio. Zigaretten geraucht. Der allergrößte Teil von ihnen landet danach auf Straßen, im Grün und früher oder später in unseren Gewässern. Wissenschaftliche Studien zeigen eindrücklich, dass aus Zigaretten gelöste Giftstoffe und der zerfallende Kunststoff der Filter erhebliche Gefahren für Tiere und Pflanzen darstellen. Die Folgen reichen von Verhaltensstörungen über Missbildungen und DNA-Veränderungen bis hin zum Tod. Eine Zigarettenkippe kann 1.000 Liter Wasser verseuchen. Und über die Nahrungskette erreichen die Gifte letztlich auch wieder den Menschen. Eine besonders wirksame Regel wäre, ein Pfand auf Zigaretten und deren Packungen. Ein solches Pfand wird das „Kippenproblem“ schnell und umfassend lösen!
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Zigarettenkippen vergiften die Umwelt

Klimakiller-Pakt kündigen!
Die Kohle-, Öl- und Gaslobby hat eine Geheimwaffe: den Energiecharta-Vertrag (ECT). Er macht Milliardenklagen vor geheimen Schiedsgerichten möglich, sollte Deutschland den Klimaschutz endlich energisch angehen. Der Vertrag ist so schlimm wie TTIP und CETA, aber schon lange in Kraft. Kaum jemand kennt das Abkommen, doch angesichts der Klimakrise entfaltet es jetzt eine fatale Wirkung. Der Pakt zwischen 53 Staaten verhindert, dass fossile Kraftwerke schnell abgeschaltet werden können, bei uns und europaweit. Denn er ermöglicht ausländischen Konzernen enorme Entschädigungsklagen vor geheim tagenden Schiedsgerichten, die Regierungen in den letzten Jahren zu Entschädigungen in Höhe von 51,2 Milliarden US-Dollar verurteilt haben. Viele weitere Fälle sind noch offen. Jetzt gibt es eine Chance, die Klagewelle zu stoppen: Frankreich und Spanien wollen, dass die EU-Staaten den Pakt kündigen – doch noch bremst Wirtschaftsminister Altmaier.
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Giftexporte nach Afrika, Asien und Süd- und Lateinamerika stoppen!
Es ist ein schamloses Geschäft: Deutsche Chemiekonzerne wie Bayer und BASF exportieren Pestizide nach Afrika, Asien und Lateinamerika, die so gefährlich sind, dass sie in der EU verboten sind. Sie nutzen damit aus, dass die Zulassung von Pestiziden in Ländern des globalen Südens oft weniger streng ist als in Europa. Dies geschieht auf Kosten der Umwelt und der ländlichen Bevölkerung. Millionen BäuerInnen, PlantagenarbeiterInnen und AnwohnerInnen und deren Kinder in den Anbaugebieten bezahlen das mit ihrer Gesundheit: Sie erleiden Pestizidvergiftungen, langfristige gesundheitliche Schäden und chronische Erkrankungen wie Krebs.
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Gene Drives stoppen!

Mithilfe von Gene Drives lassen sich wildlebende Arten gentechnisch verändern, ersetzen oder gar ausrotten. Die Freisetzung von Gene-Drive-Organismen wäre nicht umkehrbar und höchst riskant. So könnte die geziele Ausrottung bestimmter Arten letztlich die Stabilität ganzer Ökosysteme gefährden. Fordern Sie deshalb mit uns die deutsche Bundesregierung und den EU-Ministerrat auf, sich für ein globales Moratorium für die Freisetzung von Gene-Drive-Organismen einzusetzen.
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Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!
Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Auch das berühmte Okavangodelta in Botswana ist in Gefahr. „Das Erdöl muss im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Öl- und Gasvorkommen auszubeuten. „Die Förderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“ Sie nennt das „Genozid und Ökozid“.
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Afrikanische Steppe

Verbot von Silvesterfeuerwerk für Privatpersonen
Besonders in diesem Jahr machen wir uns große Sorgen um die Folgen der Silvesterböllerei: Kliniken und medizinisches Personal arbeiten durch die Pandemie an der Belastungsgrenze. Da braucht es nicht noch zusätzliche Verletzte durch Pyrotechnik. Außerdem werden jährlich in Deutschland zu Silvester innerhalb weniger Stunden bis zu 5000 Tonnen an Feinstaub durch Feuerwerkskörper freigesetzt. Wenn wir uns die verheerenden Covid-19 Zahlen ansehen, muss klar sein, dass wir unsere Atemwege nicht mit zusätzlichem Feinstaub belasten dürfen. Hinzu kommt, dass die Knallerei zahlreiche Menschen verletzt, Tiere leiden lässt und  riesige Abfallmengen verursacht. Unsere (Haus-)Tiere kriegen durch den ohrenbetäubenden Lärm und die hellen Blitze Panik und müssen teilweise ruhiggestellt werden, um durch den Neujahrswechsel zu kommen. Fluchttiere wie Kühe und Pferde rennen vor lauter Panik durch Zäune, Wildtiere werden durch den Lärm aus ihrer Winterruhe gerissen. Der dadurch entstehende Energieverlust kann für sie zur Lebensbedrohung werden. Und nicht zuletzt entsteht wahnsinnig viel Müll, der teilweise mitten in die Natur katapultiert wird. Allein in den fünf größten deutschen Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main) fallen an Neujahr jeweils rund 200 Tonnen Silvesterabfall an. Unvorstellbar! Das darf so nicht weitergehen! 
Aus diesen Gründen fordert die Deutschen Umwelthilfe e.V. das generelle und ganzjährige Verbot des Zündens von Feuerwerken für Privatpersonen!

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Feuerwerk

Bevor unser Essen ausstirbt: Faire Preise & Prozesse für Tiere & Landwirte, jetzt!
Mit 16 Jahren hat Bernd Linke den Beruf des Landwirts (Melkers) gelernt, nicht ahnend, dass er nun mit 60 Jahren als Tierarzt zusehen muss, wie es wohl demnächst Abwrackprämien für Kühe gibt.

Tierische Produkte werden heute so billig verkauft, dass Landwirte daran nichts mehr verdienen. Die Verträge, die der Handel ihnen aufzwingt, sind sittenwidrig – verstoßen also gegen jegliche moralischen Maßstäbe! Das ist nicht tragbar: Es ist Zeit für faire Preise in der Landwirtschaft! Nicht der niedrigste Preis ist der Beste, sondern der, von dem die Erzeuger leben können.

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Plastik-Konfetti darf nicht in der Umwelt landen. Helfen Sie den Verkauf zu verbieten!
Bei CleanUp Brühl sammeln wir in unserer Freizeit ehrenamtlich Müll auf, der auf Straßen, Wegen und in der Natur liegt. Das sogenannte „Littering“, das Fallenlassen von Kippen, Kaffeebechern, Verpackungen aller Art nimmt immer mehr zu. Ein spezielles Problem sind Plastik-Konfetti-Kanonen oder ähnliche Produkte, die man in Supermärkten und Baumärkten erwerben kann. Es steht zwar drauf, dass sie nur in Innenräumen genutzt werden sollen, aber wer hat schon Lust, das ganze Zeug in der Wohnung wieder einzusammeln? Wir finden es auf Spielplätzen, am Straßenrand und vor dem Standesamt. Die Plastikschnipsel sind so klein und leicht, dass sie mit Zangen kaum aufzusammeln sind. Das heißt, dieses Plastik bleibt wo es ist. Es wird teilweise mit Blättern eingekehrt, landet im Biomüll und als Kompost in unseren Gärten, Äckern und Gewässern. Plastik-Konfetti ist nicht notwendig. Wir können gut ohne leben. Papier oder andere verrottbare Materialien sind eine gute Alternative. Bitte unterstützten Sie unser Anliegen für ein Verkaufsverbot dieser Produkte.
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Abbau umweltschädlicher Subventionen 
Umweltschädliche Subventionen belasten die Bürgerinnen und Bürger doppelt: Auf der einen Seite muss der Staat mehr ausgeben, weil er an Unternehmen und Privatpersonen Finanzhilfen zahlt, oder bekommt weniger Einnahmen, weil er ihnen Steuernachlässe gewährt. Auf der anderen Seite wird der Staat zunehmenden Mehrausgaben infolge von Umweltzerstörung, Klimawandel, Schäden an Wasser, Boden oder Luft, bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und dem Verlust der biologischen Vielfalt sowie Gesundheitsschäden gegenüberstehen. Denn die Verursacher von Umweltschäden tragen einen Teil der Kosten der Produktion und des Konsums nicht selber. Sie bürden sie stattdessen dem Staat und der Gesellschaft auf.
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Abbau umweltschädlicher Subventionen

EU: Waldzerstörende Produkte verbieten!
Die Hälfte der Wälder unserer Erde ist jetzt verschwunden15 MILLIARDEN Bäume werden jedes Jahr gefällt – das sind 476 pro Sekunde. Regenwälder, Dschungel und Waldflächen werden abgeholzt, um Platz für immer mehr Viehzucht, Palmölplantagen und den Anbau von Sojabohnen zu schaffen. Doch jetzt haben wir eine einmalige Gelegenheit, das zu ändern. Die EU erwägt ein neues Gesetz zum Verbot aller Produkte, die mit der Vernichtung von Wäldern zusammenhängen. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, könnte die EU als riesiger Markt die größten Unternehmen der Welt zu Veränderungen zwingen und so zur Umgestaltung weltweiter Lieferketten und der Rettung unserer Wälder, Feuchtgebiete und Sümpfe beitragen. Die Erde braucht dieses Gesetz – sorgen wir also dafür, dass es kommt!
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Lebensgrundlagen schützen – Ökozid strafbar machen!

„Schwerste Verbrechen, welche die Welt als Ganzes berühren, dürfen nicht unbestraft bleiben“, das steht im Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs. Aber Verbrechen an unseren Ökosystemen, an unseren natürlichen Lebensgrundlagen, an unserem Klima bleiben derzeit noch weitestgehend unbestraft, obwohl sie die Welt als Ganzes berühren. Das muss sich ändern. Wir fordern die Einführung des Straftatbestandes des Ökozids sowohl in das deutsche Strafgesetzbuch als auch auf internationaler Ebene. Wir wollen Umwelt- und Klimazerstörer wirksam vor Gericht bringen!

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Stoppt Subventionen für industrielle Landwirtschaft!
Diese Petition richtet sich an die Abgeordneten des Europaparlaments. Der überwiegende Teil der europäischen Agrarsubventionen fließt in industrielle Landwirtschaft, die unserer Gesundheit schadet. Jede*r Europäer/in hat einen Anteil an diesen Subventionen von rund 114 Euro im Jahr. Industrielle Landwirtschaft zerstört unsere Umwelt, sie verbraucht Wasservorräte, laugt fruchtbare Böden aus und trägt zum Klimawandel bei. Mit dieser Art Landwirtschaft gehen große Mengen von Kunstdünger, chemischen Pestiziden und Antibiotika einher. Das verschmutzt die Umwelt, bedroht unsere Gesundheit durch Gifte und multiresistente Keime. Und das System ist noch nicht einmal für die Landwirt*innen gut: In den letzten Jahrzehnten sind in der EU Millionen von landwirtschaftlichen Betrieben verschwunden. All das gefährdet die Zukunft einer Versorgung mit gesunden Lebensmitteln.
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PFAND FÜR ALLE – Ausweitung der Pfandpflicht auf alle Einweg-PET-Flaschen

PET – landläufig auch „Plastik“ genannt – wird oft verteufelt, dabei ist nicht das PET selbst das Problem, sondern der Umgang damit und wo es landet, wenn es nicht richtig entsorgt wird. Richtig genutzt und recycelt ist PET ein wertvoller Rohstoff. Ein etabliertes Pfandsystem wie in Deutschland ist für die Wiederverwertung von PET der beste Weg. Saft- und Smoothieflaschen sind aber per Gesetz vom Einwegpfand ausgeschlossen. Deshalb fordern wir: #PfandfürAlle.

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Klimawandel: Wir brauchen eine Agrar- und Ernährungswende!

Bei der Klimadebatte geht es vor allem um Mobilität und die Energiewende. Dabei ist die industrielle Tierhaltung ein Haupttreiber des Klimawandels. Sie verursacht nicht nur unermessliches Tierleid, sondern trägt zu einem Drittel zur globalen Erwärmung bei. Doch die Bundesregierung hat bisher keine umfassenden Maßnahmen genannt, um die Landwirtschaft beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. Wenn wir die Klimakatastrophe noch aufhalten wollen, brauchen wir jedoch eine Agrar- und Ernährungswende.
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Für einen sozial-ökologischen New Deal: Klimapolitik als Bürgerbewegung gestalten!
Die Coronakrise zeigt schmerzlich: Die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen basieren auf stabilen Versorgungsinfrastrukturen. Diese basieren ihrerseits auf intakten Ökosystemen. Die Klimakrise stellt diese Sicherheit grundlegend in Frage. Die Lösung der Klimakrise muss deshalb im Zentrum eines Konjunkturprogramms zur Revitalisierung der Ökonomie nach Corona stehen. Diese Revitalisierung muss, will sie erfolgreich und nachhaltig sein, den Umfang eines sozial-ökologischen New Deals haben.
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Amazonas schützen – Mercosur-Abkommen stoppen

Das EU-Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay steht kurz vor dem Abschluss. Es sieht vor, die Zölle auf Agrarprodukte wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker sowie Bioethanol zu senken. Produkte, für die in Südamerika großflächig Wälder brennen und abgeholzt werden. Wir müssen uns als Teil der Natur begreifen, statt sie immer weiter zu zerstören!

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Risse im AKW Neckarwestheim – daher Block 2 abschalten! SOFORT!

Wir fordern den Umweltminister von Baden-Württemberg – Franz Untersteller – auf, die am 22.9.2019 erteilte Genehmigung zum Weiterbetrieb von Block 2 des Atomkraftwerkes Neckarwestheim unverzüglich aufzuheben! Das AKW weist schwerwiegende Mängel auf; der Weiterbetrieb ist nicht mehr zu verantworten! 

Im AKW Neckarwestheim Block II von EnBW sind Hunderte Risse in Dampferzeugerrohren aufgetreten. Dieses AKW zwischen Stuttgart und Heilbronn ging 1989 ans Netz und soll – nach dann 34 Betriebsjahren – als letztes deutsches AKW erst am 31.12.2022 abgeschaltet werden.

Als Folge einer jahrelangen fehlerhaften Betriebsweise sind die Heizrohre der Dampferzeuger, die das hochradioaktive Primärkreiswasser des Reaktorkreises führen, von Spannungsriss- und Lochfraß-Korrosion betroffen. Der Betreiber EnBW gibt an, der „sichere Weiterbetrieb“ sei „garantiert“. Aber selbst der TÜV schließt in seinem Prüfbericht vom 12.9.19 einen „wanddurchdringenden Riss“ nicht aus.

Dennoch hat das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb dieser abgenutzten und überalterten Reaktor-Anlage Neckarwestheim genehmigt.

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Greenpeace Meeresschutz-Petition für ECHTEN Meeresschutz!

Überfischt, zu laut, zu schmutzig – Küstenländer und Regierung versagen beim Meeresschutz vor unserer Haustür: auch in den ausgewiesenen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee fahren tausende Schiffe, wird Sand und Kies abgebaut, Krabbenfischer schleifen ihre Netze über den Boden und in kilometerlangen Stellnetzen ertrinken Schweinswale und tausende Seevögel. Dies zeigt auch unser aktueller Report zum Zustand von Nord- und Ostsee, wo Greenpeace derzeit mit seinem Aktionsschiff Beluga II für echte Schutzgebiete kämpft. Für die marine Artenvielfalt brauchen wir echte Schutzgebiete ohne menschliche Ausbeutung. Die zerstörerische Fischerei in den Schutzgebieten muss von Bundeslandwirtschafts- und Fischereiministerin Julia Klöckner (CDU) verboten werden!

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Bringen wir Amazon dazu, kunststofffreie Verpackungsoptionen anzubieten!

Tausende der Produkte auf Amazon werden unnötigerweise mit Plastikhüllen und Polstermaterial versandt. Es ist unfair, dass so viel Plastik in die Welt gesetzt wird, wenn es vermeidbare und sichere Öko-Optionen gibt, die Luftpolsterfolie, Schrumpffolie und Styropor ersetzen. Es ist nicht akzeptabel, dass große Unternehmen den Verbraucher*innen so wenig Auswahl lassen, und wir werden mit Plastik gefüttert, um das wir nicht gebeten haben und das später auf Mülldeponien oder in unseren Flüssen und Ozeanen landet. Kunststofffreie Wahlmöglichkeiten sollten zugänglich und reichlich vorhanden sein, wenn wir eine dauerhafte Veränderung und einen dramatischen Rückgang des Kunststoffabfalls erreichen wollen. Lassen Sie uns einen großen Schritt nach vorn machen und „kunststofffrei“ zu einer regulären Option auf allen Bestellscheinen machen. Amazon hat die Gelegenheit, ein gutes Beispiel zu geben.

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Nein zu Gentechnik im Wald

Die Gentechnik-Branche arbeitet in den USA an einem perfiden Plan, die umstrittene Technologie hoffähig zu machen. Sie deklariert den Eingriff in das Erbgut von Bäumen zum Mittel, bedrohte Arten und Wälder zu retten. Im Zentrum des Plans steht die Amerikanische Kastanie. Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat eine Pilzerkrankung diese Baumart so sehr dezimiert, dass im Osten der USA und Kanadas nur noch wenige ausgewachsene Exemplare stehen. Forscher haben daher das Erbgut von Kastanien derart manipuliert, dass die Baumart gegen die Erkrankung resistent sein soll. Doch der Plan ist gefährlich. Er wäre ein unumkehrbares Experiment, dessen Folgen niemand abschätzen kann. Wälder sind hoch komplexe Lebensgemeinschaften. Es gibt keine Langzeitstudien darüber, wie gentechnisch veränderte Bäume mit vielfältigen Ökosystemen, Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren interagieren.

Das wahre Ziel des Plans ist ein Dammbruch: Genehmigungen für genmanipulierte Baumarten dürften danach zum Selbstläufer werden. Dann geht es nicht um den noblen Schutz einer ikonischen Art, sondern um knallharte Wirtschaftsinteressen etwa der Zellstoff- und Pellettindustrie. Die Lüge von Gentechnik als Waldretter hätte Erfolg – obwohl ein großer Teil der Bevölkerung den Eingriff ins Erbgut ablehnt.

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Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

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Schluss mit der Becher-Vermüllung – Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher einführen!

Deutschlandweit sind es jährlich über 2,8 Milliarden Pappbecher. Das macht 27.000 Tonnen Müll nur durch Kaffeebecher. Das ist eine echte Abfallflut! Und schon nach 15 Minuten sind sie Müll. Ein Pappbecher besteht nicht nur aus Pappe, die meisten Coffee to go-Becher bestehen aus Pappe und einer Kunststoffschicht. Dazu kommen die Plastikdeckel, oft auch ein Rührstäbchen, Papiermanschetten und auch mal eine Tragehilfe aus Pappe. Was viele nicht wissen: die Innenbeschichtung aus Kunststoff macht das Recycling der Pappbecher nahezu unmöglich! Und so wird der riesige Müllberg einfach nicht recycelt – ein Wahnsinn. Und eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zeigt Erschreckendes: Einwegbecher sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sie können auch noch krank machen! Wir brauchen endlich ein Verbot von umwelt- und gesundheitsschädlichen Kaffeebechern.

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Take-away statt Restaurantbesuch. Der Außer-Haus-Verkauf während der Corona-Krise lässt die Müllberge in den Städten wachsen

Wir brauchen jetzt ein Recht auf solare Eigenversorgung! Hausgemachte Energie für alle!

In Zeiten der Klimakrise klingt es wie ein schlechter Scherz, es ist aber bittere Realität: Wer mit einer Solaranlage auf dem Dach oder Grundstück Energie vor Ort produziert, wird in vielen Fällen finanziell durch die Zahlung der sogenannten EEG-Umlage belastet. Viele Bürger*innen kämpfen schon seit Jahren gegen diese sogenannte „Sonnensteuer“. Dabei ist die EEG-Umlage eigentlich für die Finanzierung des Ökostrom-Ausbaus gedacht. Wird sie auf Eigenversorgung erhoben, hemmt sie aber – zusammen mit anderen Hemmnissen und Auflagen – den Solar-Ausbau! Klimaschutz vor Ort durch engagierte Bürger*innen wird es dadurch schwer gemacht. Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch ist klimapolitisch verantwortungslos!

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Petition zum Verbot von Plastiktüten

Die negativen Auswirkungen von Plastiktüten auf Klima und Umwelt sind massiv! Svenja Schulze hat bereits einen Gesetzentwurf für ein Plastiktüten-Verbot erarbeitet. Der Bundestag muss dem zustimmen! Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Entwicklungsminister Gerd Müller haben noch vergangenes Jahr lautstark ein Verbot von Einweg-Plastiktüten gefordert. Sie müssen nun ihr Wort halten und sich aktiv für die Verbotsregelung einsetzen.

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Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits über die Hälfte stark bedroht. Deshalb startete Sarah Wiener gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) diese Petition und fordert die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, endlich etwas gegen das massive Bienensterben zu unternehmen. Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft! Schluss mit Überdüngung, Pestiziden und der intensiven Flächennutzung!

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Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und robuste Photovoltaikanlagen frühzeitig abgebaut werden. Diese Situation widerspricht den Grundsätzen einer ökologisch nachhaltigen und dringend notwendigen Energiewende im Strombereich und den Vorgaben der EU-Richtlinie 2018/2001.

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Stoppt den Beton-Paragrafen!

In Deutschland grassiert der Flächenfraß: 58 Hektar Land werden täglich planiert und verbaut. Ein Paragraf im Baugesetzbuch befeuert dies zusätzlich. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot gedacht, wird er dazu missbraucht, Neubaugebiete ohne Rücksicht auf die Umwelt auszuweisen. Die Regelung muss abgeschafft werden.

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Agrarsubventionen ab jetzt nur noch für umweltfreundliche Produktion!

Jährlich werden in Europa 58 Mrd. € für Agrarsubventionen ausgegeben. Ich habe da auch nichts gegen. Ein großes ABER gibt es jedoch. Die Aufteilung der Förderung ist unsinnig aus der Sicht des Umweltschutzes und auch nicht besonders ausgereift aus der Sicht der Effizienz und der Nahrungsmittelproduktion.

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Europäische Bürgerinitiative: Bienen und Bauern retten

Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt. Als europäische Bürger*innen fordern wir die EU-Kommission auf, den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 zu beenden und Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine ökologische, bienenfreundliche Landwirtschaft zu unterstützen.

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Transition Forchheim
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

 

Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben