Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier
(Mahatma Gandhi)

Petitionen
zu Wirtschaft und Handel

Die Wirtschaft ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens und seiner Organisation. Waren werden erzeugt und gehandelt, und die dafür benötigten Arbeitsplätze sichern vielen Menschen ihr Einkommen. Im Sinne von Zukunftsfähigkeit sollten wir uns jedoch fragen, wie die Produktion erfolgt und was daran verbesserungswürdig und -fähig ist. Dies betrifft Punkte wie Ressourceneinsatz, Energieverbrauch und CO2-Ausstoß, Arbeitsbedingungen im Werk und auch in den (in- und ggf. ausländischen) Zulieferbetrieben, faire Bezahlung und Umweltschutzmaßnahmen. Doch auch Fragen nach der Sinnhaftigkeit der Produkte sollten erlaubt sein, z.B. braucht man so etwas überhaupt und sind sie qualitativ hochwertig und haltbar und dienen die Produkte dem Wohl des Ganzen?

Jede*r muss für sich entscheiden, welche Fragen er/sie stellt und welche Antworten gefunden und wie bewertet werden. Im Anschluss sind einige Petitionen aufgeführt, die wir für wichtig und unterstützenswert halten. Schau sie dir an, und zeichne bei all denen mit, die auch du für sinnvoll hältst. Und verbreite sie bitte auch weiter, denn je mehr Menschen mitzeichnen, umso größer ist die Chance, das Ziel der Petition zu erreichen. Und wenn du hier eine Petition vermisst, die dir wichtig ist: schreib uns eine Mail mit einem entsprechenden Link und dann ergänzen wir unsere Liste.

Danke, dass du dich für das Wohl der Erde und ihrer Bewohner einsetzt.

Abbau umweltschädlicher Subventionen 
Umweltschädliche Subventionen belasten die Bürgerinnen und Bürger doppelt: Auf der einen Seite muss der Staat mehr ausgeben, weil er an Unternehmen und Privatpersonen Finanzhilfen zahlt, oder bekommt weniger Einnahmen, weil er ihnen Steuernachlässe gewährt. Auf der anderen Seite wird der Staat zunehmenden Mehrausgaben infolge von Umweltzerstörung, Klimawandel, Schäden an Wasser, Boden oder Luft, bis hin zur Erhöhung der Flächeninanspruchnahme und dem Verlust der biologischen Vielfalt sowie Gesundheitsschäden gegenüberstehen. Denn die Verursacher von Umweltschäden tragen einen Teil der Kosten der Produktion und des Konsums nicht selber. Sie bürden sie stattdessen dem Staat und der Gesellschaft auf.
Link zur Petition

Abbau umweltschädlicher Subventionen

Stoppt ungewollte Werbepost! Schluss mit der Ressourcenverschwendung und Klimabelastung.

Aktuell darf in Deutschland Werbung in alle Briefkästen eingeworfen werden, die nicht mit einem „Werbung – Nein danke!“-Aufkleber gekennzeichnet sind. 1,06 Mio. Tonnen (!) nicht adressierter Werbung landen dadurch pro Jahr in Deutschlands Briefkästen. Das sind über 28. Mrd. Werbebroschüren pro Jahr. Riesige Abfallberge, vermüllte Hausflure, eine immense Ressourcenverschwendung und Klimabelastung sind die Folge.

Link zur Petition

Make Reparieren great again – Jetzt die Mehrwertsteuer auf Reparaturen abschaffen!
Es ist nicht neu: Dinge zu reparieren hilft, Ressourcen zu sparen, Müll zu vermeiden und Arbeitsplätze zu erhalten. Doch nicht alles lässt sich selbst reparieren und manchmal ist es komplizierter als gedacht, etwas reparieren zu lassenWarum ist reparieren so teuer und kompliziert, obwohl es so viele gesellschaftliche Vorteile hat? Wie können wir diese einfache Möglichkeit die Umwelt zu schonen, attraktiver machen? Ein Schritt wäre, Reparaturen von der Mehrwertsteuer zu befreien. Bei einem Gesamtpreis von 50 € macht die Mehrwertsteuer immerhin rund 8 € aus. Wir fordern daher die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Reparaturen! Dies ist eine wichtige Maßnahme für den Ressourcenschutz und stärkt auch das Handwerk! 
Link zur Petition

Reparieren statt Wegwerfen

Für einen sozial-ökologischen New Deal: Klimapolitik als Bürgerbewegung gestalten!

Die Coronakrise zeigt schmerzlich: Die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen basieren auf stabilen Versorgungsinfrastrukturen. Diese basieren ihrerseits auf intakten Ökosystemen. Die Klimakrise stellt diese Sicherheit grundlegend in Frage. Die Lösung der Klimakrise muss deshalb im Zentrum eines Konjunkturprogramms zur Revitalisierung der Ökonomie nach Corona stehen. Diese Revitalisierung muss, will sie erfolgreich und nachhaltig sein, den Umfang eines sozial-ökologischen New Deals haben.

Link zur Petition

Amazonas schützen – Mercosur-Abkommen stoppen

Das EU-Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay steht kurz vor dem Abschluss. Es sieht vor, die Zölle auf Agrarprodukte wie Rind- und Geflügelfleisch, Zucker sowie Bioethanol zu senken. Produkte, für die in Südamerika großflächig Wälder brennen und abgeholzt werden. Wir müssen uns als Teil der Natur begreifen, statt sie immer weiter zu zerstören!

Link zur Petition

Greenpeace Meeresschutz-Petition für ECHTEN Meeresschutz!
Überfischt, zu laut, zu schmutzig – Küstenländer und Regierung versagen beim Meeresschutz vor unserer Haustür: auch in den ausgewiesenen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee fahren tausende Schiffe, wird Sand und Kies abgebaut, Krabbenfischer schleifen ihre Netze über den Boden und in kilometerlangen Stellnetzen ertrinken Schweinswale und tausende Seevögel. Dies zeigt auch unser aktueller Report zum Zustand von Nord- und Ostsee, wo Greenpeace derzeit mit seinem Aktionsschiff Beluga II für echte Schutzgebiete kämpft. Für die marine Artenvielfalt brauchen wir echte Schutzgebiete ohne menschliche Ausbeutung. Die zerstörerische Fischerei in den Schutzgebieten muss von Bundeslandwirtschafts- und Fischereiministerin Julia Klöckner (CDU) verboten werden!
Link zur Petition

Bringen wir Amazon dazu, kunststofffreie Verpackungsoptionen anzubieten!

Tausende der Produkte auf Amazon werden unnötigerweise mit Plastikhüllen und Polstermaterial versandt. Es ist unfair, dass so viel Plastik in die Welt gesetzt wird, wenn es vermeidbare und sichere Öko-Optionen gibt, die Luftpolsterfolie, Schrumpffolie und Styropor ersetzen. Es ist nicht akzeptabel, dass große Unternehmen den Verbraucher*innen so wenig Auswahl lassen, und wir werden mit Plastik gefüttert, um das wir nicht gebeten haben und das später auf Mülldeponien oder in unseren Flüssen und Ozeanen landet. Kunststofffreie Wahlmöglichkeiten sollten zugänglich und reichlich vorhanden sein, wenn wir eine dauerhafte Veränderung und einen dramatischen Rückgang des Kunststoffabfalls erreichen wollen. Lassen Sie uns einen großen Schritt nach vorn machen und „kunststofffrei“ zu einer regulären Option auf allen Bestellscheinen machen. Amazon hat die Gelegenheit, ein gutes Beispiel zu geben.

Link zur Petition

Nein zu Gentechnik im Wald

Die Gentechnik-Branche arbeitet in den USA an einem perfiden Plan, die umstrittene Technologie hoffähig zu machen. Sie deklariert den Eingriff in das Erbgut von Bäumen zum Mittel, bedrohte Arten und Wälder zu retten. Im Zentrum des Plans steht die Amerikanische Kastanie. Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat eine Pilzerkrankung diese Baumart so sehr dezimiert, dass im Osten der USA und Kanadas nur noch wenige ausgewachsene Exemplare stehen. Forscher haben daher das Erbgut von Kastanien derart manipuliert, dass die Baumart gegen die Erkrankung resistent sein soll. Doch der Plan ist gefährlich. Er wäre ein unumkehrbares Experiment, dessen Folgen niemand abschätzen kann. Wälder sind hoch komplexe Lebensgemeinschaften. Es gibt keine Langzeitstudien darüber, wie gentechnisch veränderte Bäume mit vielfältigen Ökosystemen, Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren interagieren. Das wahre Ziel des Plans ist ein Dammbruch: Genehmigungen für genmanipulierte Baumarten dürften danach zum Selbstläufer werden. Dann geht es nicht um den noblen Schutz einer ikonischen Art, sondern um knallharte Wirtschaftsinteressen etwa der Zellstoff- und Pellettindustrie. Die Lüge von Gentechnik als Waldretter hätte Erfolg – obwohl ein großer Teil der Bevölkerung den Eingriff ins Erbgut ablehnt.

Link zur Petition

Risse im AKW Neckarwestheim – daher Block 2 abschalten! SOFORT!

Wir fordern den Umweltminister von Baden-Württemberg – Franz Untersteller – auf, die am 22.9.2019 erteilte Genehmigung zum Weiterbetrieb von Block 2 des Atomkraftwerkes Neckarwestheim unverzüglich aufzuheben! Das AKW weist schwerwiegende Mängel auf; der Weiterbetrieb ist nicht mehr zu verantworten! 

Im AKW Neckarwestheim Block II von EnBW sind Hunderte Risse in Dampferzeugerrohren aufgetreten. Dieses AKW zwischen Stuttgart und Heilbronn ging 1989 ans Netz und soll – nach dann 34 Betriebsjahren – als letztes deutsches AKW erst am 31.12.2022 abgeschaltet werden.

Als Folge einer jahrelangen fehlerhaften Betriebsweise sind die Heizrohre der Dampferzeuger, die das hochradioaktive Primärkreiswasser des Reaktorkreises führen, von Spannungsriss- und Lochfraß-Korrosion betroffen. Der Betreiber EnBW gibt an, der „sichere Weiterbetrieb“ sei „garantiert“. Aber selbst der TÜV schließt in seinem Prüfbericht vom 12.9.19 einen „wanddurchdringenden Riss“ nicht aus.

Dennoch hat das Umweltministerium von Baden-Württemberg den Weiterbetrieb dieser abgenutzten und überalterten Reaktor-Anlage Neckarwestheim genehmigt.

Link zur Petition

Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

Link zur Petition

Wir brauchen jetzt ein Recht auf solare Eigenversorgung! Hausgemachte Energie für alle!

In Zeiten der Klimakrise klingt es wie ein schlechter Scherz, es ist aber bittere Realität: Wer mit einer Solaranlage auf dem Dach oder Grundstück Energie vor Ort produziert, wird in vielen Fällen finanziell durch die Zahlung der sogenannten EEG-Umlage belastet. Viele Bürger*innen kämpfen schon seit Jahren gegen diese sogenannte „Sonnensteuer“. Dabei ist die EEG-Umlage eigentlich für die Finanzierung des Ökostrom-Ausbaus gedacht. Wird sie auf Eigenversorgung erhoben, hemmt sie aber – zusammen mit anderen Hemmnissen und Auflagen – den Solar-Ausbau! Klimaschutz vor Ort durch engagierte Bürger*innen wird es dadurch schwer gemacht. Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch ist klimapolitisch verantwortungslos!

Link zur Petition

Schluss mit der Becher-Vermüllung – Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher einführen!

Deutschlandweit sind es jährlich über 2,8 Milliarden Pappbecher. Das macht 27.000 Tonnen Müll nur durch Kaffeebecher. Das ist eine echte Abfallflut! Und schon nach 15 Minuten sind sie Müll. Ein Pappbecher besteht nicht nur aus Pappe, die meisten Coffee to go-Becher bestehen aus Pappe und einer Kunststoffschicht. Dazu kommen die Plastikdeckel, oft auch ein Rührstäbchen, Papiermanschetten und auch mal eine Tragehilfe aus Pappe. Was viele nicht wissen: die Innenbeschichtung aus Kunststoff macht das Recycling der Pappbecher nahezu unmöglich! Und so wird der riesige Müllberg einfach nicht recycelt – ein Wahnsinn. Und eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zeigt Erschreckendes: Einwegbecher sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sie können auch noch krank machen! Wir brauchen endlich ein Verbot von umwelt- und gesundheitsschädlichen Kaffeebechern.

Link zur Petition

Petition zum Verbot von Plastiktüten

Die negativen Auswirkungen von Plastiktüten auf Klima und Umwelt sind massiv! Svenja Schulze hat bereits einen Gesetzentwurf für ein Plastiktüten-Verbot erarbeitet. Der Bundestag muss dem zustimmen! Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Entwicklungsminister Gerd Müller haben noch vergangenes Jahr lautstark ein Verbot von Einweg-Plastiktüten gefordert. Sie müssen nun ihr Wort halten und sich aktiv für die Verbotsregelung einsetzen.

Link zur Petition

Stoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!

1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits über die Hälfte stark bedroht. Deshalb startete Sarah Wiener gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) diese Petition und fordert die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, endlich etwas gegen das massive Bienensterben zu unternehmen. Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft! Schluss mit Überdüngung, Pestiziden und der intensiven Flächennutzung!

Link zur Petition

Lebensmittel retten muss einfacher werden. Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden!
Das Wegwerfen von Lebensmitteln muss teurer sein als das Weitergeben. Das sollte selbstverständlich sein. Doch jede Sekunde landen in Deutschland 571 kg Lebensmittel in der Tonne. Theoretisch wären viele Händler dazu bereit, Essen zu spenden oder im Geschäft selbst ein Regal aufzustellen, in dem zwar abgelaufene, aber noch genießbare Lebensmittel verschenkt werden. Aber was viele nicht wissen: Auch bei Lebensmitteln, die Supermärkte oder Gastronomen kostenlos abgeben, müssen sie für gesundheitsschädliche Folgen haften. Gleiches gilt für Menschen, die Essen retten und nicht nur von privat zu privat, sondern an Bedürftige, Obdachlosenheime oder in öffentlich zugängliche Fair-Teiler weitergeben. Sie werden als Lebensmittelunternehmen eingestuft und stehen in der Haftung. Die rechtliche Unsicherheit schreckt viele ehrenamtliche Helfer ab, obwohl sie gerade jetzt so sehr gebraucht werden.
Link zur Petition

Nachhaltige Mehrwertsteuer-Reform – ökologische Wende für Nahrung, Kleidung, Verkehr und Energie

Reform der Mehrwertsteuer, indem sie an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet wird.
In den Bereichen Verkehr, Energie- und Nahrungserzeugung sowie bei Haushaltsgeräten sollen dadurch die ökologischen Folgekosten berücksichtigt und nachhaltige Produkte weniger belastet werden. Außerdem soll dadurch ein dauerhaft wirksames Instrument für besseren Tierschutz und faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Link zur Petition

Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und robuste Photovoltaikanlagen frühzeitig abgebaut werden. Diese Situation widerspricht den Grundsätzen einer ökologisch nachhaltigen und dringend notwendigen Energiewende im Strombereich und den Vorgaben der EU-Richtlinie 2018/2001.

Link zur Petition

Agrarsubventionen ab jetzt nur noch für umweltfreundliche Produktion!

Jährlich werden in Europa 58 Mrd. € für Agrarsubventionen ausgegeben. Ich habe da auch nichts gegen. Ein großes ABER gibt es jedoch. Die Aufteilung der Förderung ist unsinnig aus der Sicht des Umweltschutzes und auch nicht besonders ausgereift aus der Sicht der Effizienz und der Nahrungsmittelproduktion.

Link zur Petiton

Transition Forchheim
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

 

Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben