Petitionen

Petitionen sind eine Möglichkeit, der Politik zu zeigen, was die Bürger wollen und so Veränderungen anzustoßen. Darum unsere Bitte an jede/n Leser/in dieser Seite: Bitte zeichnet bei allen Petitionen mit, die ihr für sinnvoll haltet. Danke.

Hier findet Ihr einige Petitionen, die wir für unterstützenswert halten. Obwohl die Liste unheimlich lang ist, erhebt sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit – wenn Ihr eine Petition kennt, die hier auftauchen sollte, aber noch fehlt, dann mailt uns einfach den entsprechenden Link.

Schluss mit der Becher-Vermüllung – Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher einführen!

Deutschlandweit sind es jährlich über 2,8 Milliarden Pappbecher. Das macht 27.000 Tonnen Müll nur durch Kaffeebecher. Das ist eine echte Abfallflut! Und schon nach 15 Minuten sind sie Müll. Ein Pappbecher besteht nicht nur aus Pappe, die meisten Coffee to go-Becher bestehen aus Pappe und einer Kunststoffschicht. Dazu kommen die Plastikdeckel, oft auch ein Rührstäbchen, Papiermanschetten und auch mal eine Tragehilfe aus Pappe. Was viele nicht wissen: die Innenbeschichtung aus Kunststoff macht das Recycling der Pappbecher nahezu unmöglich! Und so wird der riesige Müllberg einfach nicht recycelt – ein Wahnsinn. Und eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zeigt Erschreckendes: Einwegbecher sind nicht nur schlecht für die Umwelt, sie können auch noch krank machen! Wir brauchen endlich ein Verbot von umwelt- und gesundheitsschädlichen Kaffeebechern.

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Bringen wir Amazon dazu, kunststofffreie Verpackungsoptionen anzubieten!

Tausende der Produkte auf Amazon werden unnötigerweise mit Plastikhüllen und Polstermaterial versandt. Es ist unfair, dass so viel Plastik in die Welt gesetzt wird, wenn es vermeidbare und sichere Öko-Optionen gibt, die Luftpolsterfolie, Schrumpffolie und Styropor ersetzen. Es ist nicht akzeptabel, dass große Unternehmen den Verbraucher*innen so wenig Auswahl lassen, und wir werden mit Plastik gefüttert, um das wir nicht gebeten haben und das später auf Mülldeponien oder in unseren Flüssen und Ozeanen landet. Kunststofffreie Wahlmöglichkeiten sollten zugänglich und reichlich vorhanden sein, wenn wir eine dauerhafte Veränderung und einen dramatischen Rückgang des Kunststoffabfalls erreichen wollen. Lassen Sie uns einen großen Schritt nach vorn machen und „kunststofffrei“ zu einer regulären Option auf allen Bestellscheinen machen. Amazon hat die Gelegenheit, ein gutes Beispiel zu geben.

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Wir brauchen jetzt ein Recht auf solare Eigenversorgung! Hausgemachte Energie für alle!

In Zeiten der Klimakrise klingt es wie ein schlechter Scherz, es ist aber bittere Realität: Wer mit einer Solaranlage auf dem Dach oder Grundstück Energie vor Ort produziert, wird in vielen Fällen finanziell durch die Zahlung der sogenannten EEG-Umlage belastet. Viele Bürger*innen kämpfen schon seit Jahren gegen diese sogenannte „Sonnensteuer“. Dabei ist die EEG-Umlage eigentlich für die Finanzierung des Ökostrom-Ausbaus gedacht. Wird sie auf Eigenversorgung erhoben, hemmt sie aber – zusammen mit anderen Hemmnissen und Auflagen – den Solar-Ausbau! Klimaschutz vor Ort durch engagierte Bürger*innen wird es dadurch schwer gemacht. Die EEG-Umlage auf Eigenverbrauch ist klimapolitisch verantwortungslos!

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Petition zum Verbot von Plastiktüten

Die negativen Auswirkungen von Plastiktüten auf Klima und Umwelt sind massiv! Svenja Schulze hat bereits einen Gesetzentwurf für ein Plastiktüten-Verbot erarbeitet. Der Bundestag muss dem zustimmen! Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Entwicklungsminister Gerd Müller haben noch vergangenes Jahr lautstark ein Verbot von Einweg-Plastiktüten gefordert. Sie müssen nun ihr Wort halten und sich aktiv für die Verbotsregelung einsetzen.

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Bayernplan für eine soziale und ökologische Transformation

An den Bayerischen Landtag wird appelliert, die Bayerische Staatsregierung aufzufordern, die soziale und ökologische Transformation im Freistaat zu verwirklichen. Dazu soll ein entsprechendes Konzept auf der Basis eines breit angelegten Dialogprozesses und einer parlamentarischen Anhörung entwickelt und mit den zuständigen Gremien auf Bundes- und Europaebene abgestimmt werden.

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Nein zu Gentechnik im Wald

Die Gentechnik-Branche arbeitet in den USA an einem perfiden Plan, die umstrittene Technologie hoffähig zu machen. Sie deklariert den Eingriff in das Erbgut von Bäumen zum Mittel, bedrohte Arten und Wälder zu retten. Im Zentrum des Plans steht die Amerikanische Kastanie. Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat eine Pilzerkrankung die Baumart so sehr dezimiert, dass im Osten der USA und Kanadas nur noch wenige ausgewachsene Exemplare stehen. Forscher haben daher das Erbgut von Kastanien derart manipuliert, dass die Baumart gegen die Erkrankung resistent sein soll. Doch der Plan ist gefährlich. Er wäre ein unumkehrbares Experiment, dessen Folgen niemand abschätzen kann. Wälder sind hoch komplexe Lebensgemeinschaften. Es gibt keine Langzeitstudien darüber, wie gentechnisch veränderte Bäume mit vielfältigen Ökosystemen, Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren interagieren.

Das wahre Ziel des Plans ist ein Dammbruch: Genehmigungen für genmanipulierte Baumarten dürften danach zum Selbstläufer werden. Dann geht es nicht um den noblen Schutz einer ikonischen Art, sondern um knallharte Wirtschaftsinteressen etwa der Zellstoff- und Pellettindustrie. Die Lüge von Gentechnik als Waldretter hätte Erfolg – obwohl ein großer Teil der Bevölkerung den Eingriff ins Erbgut ablehnt.

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Globale Lieferketten in der Corona-Krise: Menschenrechte auf dem Abstellgleis?

Menschenrechte vor Profit – kein Moral Distancing! Wir dürfen die Augen vor den verheerenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die Menschen entlang der Lieferketten nicht verschließen. Die Bundesregierung muss zu ihrer Zusage aus dem Koalitionsvertrag stehen, ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen. Noch in dieser Legislaturperiode sollen deutsche Unternehmen per Gesetz zur Achtung von Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichtet werden.

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Kein Aus für Solaranlagen nach 20 Jahren

Zum 1. Januar 2021 werden die ersten Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 114 MWp aus der 20-jährigen EEG-Förderung herausfallen. In den Folgejahren folgen immer mehr Anlagen. Bis zum Jahr 2025 sind über 1 GWp Solarleistung davon betroffen. Damit besteht die Gefahr, dass voll funktionsfähige und robuste Photovoltaikanlagen frühzeitig abgebaut werden. Diese Situation widerspricht den Grundsätzen einer ökologisch nachhaltigen und dringend notwendigen Energiewende im Strombereich und den Vorgaben der EU-Richtlinie 2018/2001.

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Ende mit der Lebensmittelvernichtung

Ein Gesetz zur Bekämpfung der Lebensmittelvernichtung durch den Einzelhandel, Supermärkte. Wir fordern, dass sämtliche Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden, zu spenden sind, täglich! Ausgenommen sind verderbliche Waren, wie Fleisch und Frischfisch, die das Verbrauchsdatum überschritten haben!

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Lebensmittel retten muss einfacher werden. Rechtssicherheit bei Lebensmittelspenden!

Das Wegwerfen von Lebensmitteln muss teurer sein als das Weitergeben. Das sollte selbstverständlich sein. Doch jede Sekunde landen in Deutschland 571 kg Lebensmittel in der Tonne.

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Agrarsubventionen ab jetzt nur noch für umweltfreundliche Produktion!

Jährlich werden in Europa 58 Mrd. € für Agrarsubventionen ausgegeben. Ich habe da auch nichts gegen. Ein großes ABER gibt es jedoch. Die Aufteilung der Förderung ist unsinnig aus der Sicht des Umweltschutzes und auch nicht besonders ausgereift aus der Sicht der Effizienz und der Nahrungsmittelproduktion.

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Nachhaltige Mehrwertsteuer-Reform – ökologische Wende für Nahrung, Kleidung, Verkehr und Energie

Reform der Mehrwertsteuer, indem sie an Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet wird.
In den Bereichen Verkehr, Energie- und Nahrungserzeugung sowie bei Haushaltsgeräten sollen dadurch die ökologischen Folgekosten berücksichtigt und nachhaltige Produkte weniger belastet werden. Außerdem soll dadurch ein dauerhaft wirksames Instrument für besseren Tierschutz und faire Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

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Stoppt den Beton-Paragrafen!

In Deutschland grassiert der Flächenfraß: 58 Hektar Land werden täglich planiert und verbaut. Ein Paragraf im Baugesetzbuch befeuert dies zusätzlich. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot gedacht, wird er dazu missbraucht, Neubaugebiete ohne Rücksicht auf die Umwelt auszuweisen. Die Regelung muss abgeschafft werden.

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Coronakrise zur Klimachance machen – Rettungsgelder richtig nutzen

Diese Petition wendet sich an Merkel, Altmaier und Scholz und fordert, die Finanzhilfen für Unternehmen an Klimaneutralität zu knüpfen.

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Erhaltung des Heilpraktikerberufs

Für Therapiefreiheit. Für das Selbstbestimmungsrecht als Patient. Für eine freie Berufsausübung des Heilpraktikers.
Die Abschaffung des Heilpraktiker-Berufes ist geplant. Erste Schritte sind seitens des Bundesgesundheitsministeriums im November 2019 auf den Weg gebracht worden.

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NEIN zur Impfpflicht gegen das Coronvirus

So ernst man diese Erkrankung nehmen muss, so muss doch die Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen, ob er sich impfen lassen will oder nicht, gewahrt werden. Doch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würde in Deutschland eine generelle Impfpflicht gegen das Coronavirus befürworten. „Für eine Impfpflicht wäre ich sehr offen“, sagte der CSU-Chef nach einem Treffen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in Ulm.

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#stopptplastiktüten: Plastiktüten raus aus dem Handel!

Überall sind Plastiktüten zu sehen! Im Wald, neben Mülleimern, am Straßenrand, im Wasser und selbst auf Spielplätzen – sogar auf den Feldern unserer Bauern finden sich Teile von Plastiktüten wieder. Darüber hinaus verschwendet deren Herstellung begrenzt vorhandene Ressourcen und belastet das Klima. Wir brauchen endlich ein Verbot, damit diese Umweltsünde ein Ende hat!

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Abbau umweltschädlicher Subventionen

Der Deutsche Bundestag soll beschließen, dass die umweltschädlichen Subventionen abgebaut werden, die die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler 57 Milliarden Euro im Jahr 2012 gekostet haben. An diesen Subventionen hat sich bis heute nichts geändert.

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Das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 darf nicht ans Netz:

Die Klimakrise ist in vielen Regionen der Welt bereits grausame Realität. Statt die notwendigen Sofortmaßnahmen zu ergreifen und aus den fossilen Energien auszusteigen, will der Konzern Uniper im Sommer 2020 ein Steinkohlekraftwerk in Deutschland ans Netz bringen. Die Bundesregierung und die Landesregierung NRW lassen dies mit ihrem Kohlegesetz zu. Die Kohle, die im Schwarzbau Datteln 4 verfeuert werden soll, ist Blutkohle – sie kommt unter anderem aus Abbaugebieten in Nordkolumbien und Sibirien, wo die lokale Bevölkerung Menschenrechtsverletzungen und Zwangsumsiedlungen ausgesetzt ist.

Wir fordern, dass kein weiteres Kohlekraftwerk mehr in Deutschland ans Netz geht. Die Bundes- und die Landesregierung NRW müssen endlich ihrer Verantwortung nachkommen, schnell aus der Kohleverstromung aussteigen und Klimaschutzmaßnahmen, die dem Pariser Klimaabkommen entsprechen, ernsthaft umsetzen.

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Europäische Bürgerinitiative: Bienen und Bauern retten

Eine bienenfreundliche Landwirtschaft für eine gesunde Umwelt. Als europäische Bürger*innen fordern wir die EU-Kommission auf, den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide bis 2035 zu beenden und Bäuerinnen und Bauern beim Umstieg auf eine ökologische, bienenfreundliche Landwirtschaft zu unterstützen.

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