Der unbewusste Mensch sucht nach seiner Identität im Außen,
in Schein-Dingen, in Konsum, in materieller Genugtuung,
in Sex, in Anerkennung und in Statusdenken.

Er kauft Dinge, die er nicht braucht
mit Geld, das er nicht hat,
um Menschen zu gefallen, die er nicht mag.

Tauschen und Verschenken
als Beitrag zum Klimaschutz

Zum Wegwerfen viel zu schade!!

Unser maßloser Konsum, der Mensch und Natur zugrunde richtet, und die Gier nach immer mehr ist weder zukunftstauglich noch zeitgemäß.
Zur Herstellung vieler Produkte unseres Alltags wie z. B. Kleidung, Elektrogeräte usw. werden Ressourcen wie Erdöl und seltene Erden verbraucht oder Pestizide eingesetzt.
Die Transportwege sind oft lang und die Arbeitsbedingungen für diejenigen, die diese Güter herstellen müssen, oft würdelos, gesundheitsschädlich und ausbeuterisch.
In diesem System ist keine Spur von Nachhaltigkeit und Fairness zu erkennen.
Um CO2 einzusparen, Resourcen zu schonen und Armut bei uns und anderswo einzudämmen, ist eine Änderung unserer Einstellung und unseres Konsumverhaltens notwendig:
  • Muss gut erhaltene Kleidung wirklich in den Müll, nur weil sie angeblich nicht mehr „in“ ist?
  • Braucht man wirklich immer die neueste und immer mehr Technik, um mit anderen mithalten zu können?
  • Muss man wirklich immer alles neu kaufen?

Vieles hat sich auch im Laufe der Jahre angesammelt, wird aber nicht mehr gebraucht oder benutzt, z. B. das Teeservice oder der Raclettgrill oder Kleidung passt einfach nicht mehr. Manches hat man vielleicht auch aus guter Absicht heraus doppelt geschenkt bekommen.

Wegwerfen?
Auf keinen Fall!
Tauschen oder Verschenken sind echte Alternativen!

Dieses Wissen begann sich bereits in den 1970er Jahren auszubreiten. Damals begannen Kleidersammlungen durch das Rote Kreuz und andere und Flohmärkte und Second-Hand-Läden kamen in den 1980er Jahren hinzu. In den letzten Jahren sind außerdem in einigen Städten sogenannte „Umsonstläden“ entstanden, in denen gespendete Artikel kostenlos abgegeben werden.

Aktuelles

Auch hier in Forchheim wollen wir etwas gegen den Wegwerfwahn tun und unterstützen den Verschenkebasar des Bürgerzentrums-Mehrgenerationenhaus, Paul-Keller-Str. 17, 91301 Forchheim. Unter dem Vorbehalt der Corona-bedingten Einschränkungen ist der nächste Verschenkebasar am Sonntag, den 18. Oktober 2020 geplant (Einzelheiten siehe unten). Neben dem reinen Verschenken und Tauschen ist uns auch die Begegnung zwischen den Menschen wichtig, es soll Raum und Gelegenheit geben für eine Tasse Kaffee und ein nettes Gespräch, während man in Ruhe durch die Sachen stöbert. Der Basar soll von 14.30 bis 15.30 Uhr stattfinden. Einlass wird bereits ab 14.00 Uhr sein, damit die mitgebrachten Sachen aufgebaut und präsentiert werden können.

Jeder ist willkommen, egal, ob bedürftig oder nicht, egal ob Dinge mitgebracht werden oder nicht. Es muss lediglich am Ende der Veranstaltung Mitgebrachtes und nicht Verschenktes wieder mitgenommen werden.
Aufgrund der Corona-Pandemie wird um vorherige Anmeldung gebeten, entweder per Mail an k.reif@forchheim-nord.de oder telefonisch unter 09191-6155287.
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Wir würden in Zukunft gerne noch weitere Termine für Verschenkebasare möglich machen und langfristig vielleicht sogar einen „Umsonstladen“ aufbauen. Dazu bräuchten wir aber weitere Mitstreiter*innen. Fühlst du dich angesprochen? Dann melde dich bei uns (info@transition-forchheim.de).

Und hier noch ein paar Links zu ähnlichen Initiativen – in alphabetischer Reihenfolge: