Die Verschmutzung der Erde ist nur die äußere Spiegelung
der psychischen Verschmutzung im Inneren der Millionen von unbewussten Menschen,
die keine Verantwortung für ihren Lebensstil übernehmen.
(Eckhart Tolle)

Wir Menschen stehen heute vor umfassenden globalen Problemen, die wir größtenteils durch unsere Lebensweise selbst verursacht haben:

  • Klimawandel
  • Verschmutzung von Land und Meer durch Müll
  • Raubbau an der Erde und ihren Naturschätzen
  • Ungleichverteilung des Reichtums, daraus folgend Armut und Hunger in weiten Teilen der Welt
  • Landwirtschaft mit Giften und Kunstdüngern
  • leidvolle Tierhaltung zur Fleischproduktion
  • und vieles mehr, was hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würde.

Um diese Probleme zu lösen, sind nicht nur Regierungen und die Wirtschaft gefragt, sondern auch  jeder Einzelne von uns. Dies ist der Grundgedanke der aus England stammenden Transition-Bewegung: Global denken und regional handeln.

Transition ist eine Bürgerbewegung, die davon überzeugt ist, dass in jedem Menschen der Wille zum Guten und die Kraft und Kreativität für Ver(Fair)Änderungen steckt. Deshalb wollen wir einen fairen Umgang mit Menschen, fairen Umgang mit Tieren und fairen Umgang mit der Natur und der Erde.

Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die sich zu Gruppen zusammenschließen, um gemeinsam, freiwillig und eigenverantwortlich mit ihrem Wissen, ihren Erfahrungen und Fähigkeiten aktiv daran mitwirken, das Denken und Handeln unseres gesellschaftlichen Umfelds zukunftsfähig zu gestalten. Wir verstehen uns als „soziales Experiment“ und sind auf dem Weg des Lernens. Wir bilden Themengruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und möchten unseren Teil dazu beitragen, Stadt und Landkreis Forchheim in Richtung Zukunftssicherheit, mehr Solidarität untereinander, höhere Lebensqualität aller Bürger*innen und verbesserte Krisenfestigkeit weiter zu entwickeln. Dabei haben die Förderung lokaler Strukturen und die Kooperation mit Vereinen, Initiativen, Verwaltungen und Behörden für uns einen großen Stellenwert.

Die Forchheimer Transition-Initiative entstand im Herbst 2019 nach Informationsveranstaltungen, die von der Energie- und Klima-Allianz Forchheim und der Kath. Erwachsenenbildung initiiert wurden. Wir

  • arbeiten ehrenamtlich und sind gegenüber politischen Parteien und Religionen neutral und unabhängig,
  • sind überzeugt, dass die gängigen Wertvorstellungen überdenkenswert und veränderbar sind.
  • gehen davon aus, dass der Klimawandel als eine Herausforderung zu sehen ist, unsere Lebensweise aktiv hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern,
  • glauben, dass jeder für sein Handeln verantwortlich ist,
  • sind sicher, dass jeder Einzelne mit seinen Erfahrungen und Ideen für die Gesellschaft wertvoll ist,
  • haben erfahren, dass man nicht nur von Erfolgen, sondern auch aus Fehlern lernen kann und deshalb lassen wir diese auch zu,
  • wollen gemeinsam Projekte vorantreiben,
  • erleben, dass gemeinschaftliches Handeln viel Freude, Motivation und Energie bringen kann,
  • sehen in dem notwendigen Wandel die große Chance, unsere Gesellschaft hin zur Enkeltauglichkeit zu verändern.

Die Transition-Gruppen Forchheim verstehen sich als Teil der weltweiten Transition-Bewegung. Die Transition-Philosophie ist ausführlich in der Transition Charta der Dachorganisation Transition-Initiativen dargestellt.