Wildbienen-Gruppe

… es war einmal eine kleine Gruppe engagierter Menschen, die den Wunsch hatten, unsere Stadt Forchheim zu verschönern, (Wild-)Bienen Nahrung zu bieten und auch für die hier lebenden Menschen frische, gesunde Nahrungsmittel nach dem Muster der „essbaren Stadt“ anzubauen.

Und es war einmal ein geschotterter Parkplatz am Ende der Konrad-Ott-Straße, der von 40 Beton-Containern begrenzt wurde. Diese runden Container haben einen Durchmesser von etwas 90 cm und sind etwa 90 cm hoch – also eigentlich ideale Hochbeete. Allerdinge beherbergten sie nur Unkraut. „Was für ein trauriger Anblick“, dachte Katrin, als sie das sah, „aber es hat Potenzial“. Kurzentschlossen nahm sie Kontakt zum Parkplatzeigentümer der Weber & Ott AG auf und erläuterte dort ihre Idee. Weber & Ott erklärte sich freundlicherweise sofort dazu bereit, bei der Verwirklichung des Traumes behilflich zu sein und so auch zur optischen Verschönerung des Bereichs beizutragen: Schläuche zum Gießen und ein Wasseranschluss wurden zugesagt, und so konnte das Projekt im August 2020 starten. Zunächst wurde das Unkraut entfernt und auf dem hinteren Grundstücksteil ein Komposthaufen angelegt. „Damit können wir im Frühjahr frische Nährstoffe in die Beete bringen“, freut sich Ursula.

Samen Hoffmann hat dankenswerterweise gleich einige Radieschen- und Feldsalat-Samen gespendet, die noch in diesem Jahr ausgesät und dann im Herbst geerntet werden können.

Im Frühjahr sollen dann in jedem dritten Container bienengerechte Blühpflanzen ausgesät und in den anderen Gemüse angepflanzt werden. Wenn dieses erntereif ist, darf sich jeder, der vorbeikommt, für den eigenen Bedarf bedienen.

Oft wird gefragt, warum sich die Gruppe eigentlich den Namen „Wildbienen“ gegeben hat? „Tja, unsere Gruppe ist engagiert sich im Bereich Naturschutz und möchte auch zur regionalen Versorgung mit guten Nahrungsmitteln beitragen – und das nicht nur im eigenen Garten. Und Bienen sind ja sozusagen die Helfer dabei, denn ohne die Bestäubungsleistung der Bienen könnten viele unserer Pflanzen keine Früchte tragen und sich vermehren“, erläutert Elke.

Eine weitere Pflanzen- und Samenspende von Samen Hoffmann wurde inzwischen eingepflanzt. Wer mag, kann ja mal vorbei spazieren – und wer mitmachen möchte, sei es beim Gießen oder durch das Spenden von Samen und Setzlingen, ist immer willkommen. Dann bitte zunächst per Mail melden bei info@transition-forchheim.de.

Wer sich über Wildbienen informieren will, dem empfehlen wir den Film „Biene Majas wilde Schwestern“ auf Youtube.

Und hier ein paar Presseberichte:

Transition Forchheim
Alltag FairÄndern und das Klima schützen

 

Omas for Future
Handeln aus Liebe zum Leben